FENELON
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nach der Htindschrift des Verfassers, ist 2 Duodezbanden herausgab, erschienen, und die schönste ist die von Amsterdam, 1754h Folio, mit prächtigen Kupfern. Es giebt deren auch in 4welche nicht so schön sind. Aber man zeichnet diejenige anS,weiche Didot unlängst besorgte. Man veranstaltete zu Rot-terdam , Lürtich und anderwärts Ausgaben, wo man in satyri,scheu Noten alle Anspielungen erklärte, welche das Publicum an-fänglich machte.
2) Diahgu.es des Morts , 2 vol. in 12.
-Oer Telemach, oder vielmehr die vorzüglichsten BetrachtungenTclewachs waren dem Herzoge von Burgund als Themata zuAusarbeitungen aufgegeben worden; und diese Dialogen wurdenausgesetzt, ihm irgend eine Tugend einzuflößen, oder ihn von ir-gend einem Fehler zu heilen. Fenelon schrieb sie der Reihe nachohne Vorbereitung nieder, so wie er glaubte, daß sie für denPrinzen nöthig wären, daher darf man sich auch nicht wundern,wenn sie bisweilen leer von Gedanken sind. Außerdem wellt' erauch seinen Schüler mehr durch das Gefühl, als durch die Dia«lectik leiten.
3) Diahgues für l'Eloquenu en ginlral & für teile dt la Chai-re en particulier, aVec ttne Leihe für la Rheiorique & laPoesie, 171%, in 12.
In diesen Unterhaltungen sind die Regeln und Vorschriften derRedekunst lebhaft, rein und angenehm zusammen gestellt. DerVerfasser untersucht mehrere wichtige Fragen; er fragt, ob esfür den Prediger und das Predigen besser sei, zusammen zu setzen,zu schreiben und aus dem Gedächtniß zu predigen, oder ganzohne Vorbereitung, oder nur nach einer flüchtigen Vorbereitungzu sprechen, indem man sich bloß den Bewegungen seines Her,zens überläßt. Er sagt das Für und Wider über diese Frage,die gegenwärtig von dem Tribunal geistvoller Männer entschic-den ist; denn, sagt der Pater Rap in, so sehr als überdachteDinge vor denen den Vorzug haben, die man ohne vorhergegan-gene Ueberlegung sagt, eben so sehr übertreffen niedergeschriebeneDinge die, welche man bloß überdachte. Der berühmte Erz-bischof von Cambrai erhebt sich in seinem Werke gegen den Ge-brauch der Abtheilungen in'Reden. Sie sind ein Ueberbleibseljener Barbarei, jenes schlechten Geschmackes , der so lange Zeitauf der Kanzel herrschte.
Sein