FENELON
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Sein Brief an die Französische Aeademie ist ein vortrefflichesStück/ welches diese Dialogen nicht entstellt. Der Verfaffr desTelemach war im Jahr rbyz an Pelissons Stelle in dieseGesellschaft aufgenommen worden. Er leistete ihr durch seineLiebe zu den schönen Künsten, und durch seine große Kenntnißder Sprache mehr als Ein Mahl gute Dienste.
4) ßireSion pour la conscience d'un Roi , aufgesetzt für denHerzog von Burgund, eine sehr geschätzte Broschüre in 12.Sie erschien »748, und wurde 1774 zu Paris in 8. wiederaufgelegt.
5) Abrege des Vies des ancicns Philofophes, wieder eine Fruchtder Erziehung des Herzogs von Burgund, in 12. DiesesWerk ist nicht vollendet, und selbst nichts als ein ersterEntwurf.
ß) Tratte de l'Education des Filles , in rs. Ein ÖOVtreffÜ«chcs Werkchen.
7) Oeuvres philnfophiques ou Demonstration de l’existence deDien par tes preuvts de la Nature, wovon die beste Aus-gabe 1726 zu Paris in 12. heraus kam.
Der Herzog von Orleans, nachheriger Regent des Reichs, hatte,spricht der Verfasser des Jahrhunderts Ludewigs XIV. den Erz-bischof von Cambrai über verschiedene spitzfindige Puncte, welchealle Menschen interessieren, und an die wenige Menschen denken,um seine Meinung gefragt. Er fragte, ob man das DaseinGottes beweisen könne? ob dieser Gott einen Gottesdienst wolle?und that, als Philosoph, der Belehrung sucht, viele andereFragen dieser Art- Der Erzbischof antwortete als Philosophund Theolog. Fenelon stellt die Nothwendigkeit eines öffentlichenGottesdienstes, die unmittelbar aus der Idee des höchsten We-sens folgt, und die wahren Charactere dieses Gottesdienstes dar.Er laßt den innern in der wärmsten Liebe des unendlichliebenswürdigen Wesens, und den äußern in den sichtbare»Zeichen dieser Liebe bestehen. Es ist nicht genng, sie in sichselbst zu nähren, man muß auch den allgemeinen Dater öffentlichpreisen, seine Barmherzigkeit singen, und ihn denen kennen leh-ren, welche ihn noch nicht kennerr, und die, welche ihn vergessen,zu ihm zurück führen. Nun untersucht der gelehrte Prälat, wsdieser Gottesdienst, der einzige wahre und nothwendige, ist. Erwar nicht im Heidenthum, welches nichts als leblose Statüen an-rief, und um nichts als zeitliches Glück bat. Dieser Gottesdienstfand sich bei den Juden, welche ein göttliches Wesen kannten,
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