FERDINAND III.
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fer Siege. Am folgenden Jahre schloß er den Präger Frieden,und war zwei Jahre darauf glücklich genug, seinen Sohn zumRömischen Könige erklären zu lassen.
Endlich starb er nach einer Gjahrigen, durch innerliche undauswärtige Kriege unruhigen Regierung, 1637, in einem Altervon 5y Jahren. Er hatte von seiner ersten Gemahlin, M a-riane von Baiern, Ferdinand III. der ihm im Reichenachfolgte, und Leopold Wilhelm, Bischof zu Straßbnrg.Seine Tochter Mariane vermahlte sich mit dem ChurfürstenMarimilian von Baiern, und Ca cilia Renate mit demKönige Uladislas von Pohlen. Mit seiner zweiten GemahlinEleonore, Tochter des Herzogs Vincens von Manrua,hatt' er keine Kinder.
Die grbßesten Feinde dieses Kaisers konnten der Größe seinerSeele, seiner Klugheit, Festigkeit und seinen übrigen Tugendenihre Lobsprüche nicht versagen. Er scheint, wie sich ein Ge-schichtschreiber ausdrückt, über die Begebenheiten erhaben gewe-sen zu sein, und fand selbst in seinen Verlusten die Mittel, seineAbsichten zu erreichen. Man könnte ihm allzu vielen Stolz vor.werfen; aber die Protestanten, deren Macht er demüthigenwollte, übertrieben es ohne Zweifel, wenn sie ihm den Plan, sichzum unumschränkten Herrn des Reiches zu machen, zuschrieben.Wahr ist es, daß er der Wiederherstellcr der katholischen Reli-gion in Deutschland und des kaiserlichen Ansehens gewesen wäre,wenn er für beides einen bessern Eifer gehabt hätte.
FERDINAND III. mit dem Beinamen Ernst, ältesterSohn Ferdinands II. 1608 geboren, ward 162; Königvon Ungarn, 1627 von Böhmen, 1636 Römischer König und1637 Kaiser. Der Tod des Vaters änderte die Gestalt der öf-fentlichen Angelegenheiten nicht, und der Krieg wurde unter demSohne mit derselben Lebhaftigkeit fortgesetzt.
Er erhielt anfänglich einige Vortheile über die Schweden;aber Bernhard von Sachsen, Herzog von Weimar, warfür Ferdinand III. ein eben so gefährlicher Feind, als es Gu-stav Adolph für Ferdinand II. gewesen war. Dieser Gene-ral erfocht in weniger als 4 Monaten vier Siege. Bannierwar unter dieser Regierung nicht weniger glücklich, als er es un-ter der vorigen gewesen war. Er wagte es, Regensburg, woder Kaiser seinen Reichstag hielt, zu belagern, und hätte sich»hne ein plötzliches Aufthauen Meister desselben gemacht.
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