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FERDINAND I.
Die Franzosen hatten sich mit den Schweden verbunden. DerMarschall von Guebriant nahm in der Schlacht bei Ordingen,1643, L a mb 0 i und seine Truppe» gefangen. Der Herzogvon E ngu i en, nachher der große Conde' genannt, er-vberte im folgenden Jahre die Verschanzungen von Fribnrg, undgewann 1645 die Schlacht von Nördlingen, in derselben Ebene,wo elf Jahre vorher die Schweden nach dem Tode Gustavs ge»schlagen worden waren. Torsteuson, ein anderer Schwerbischer General, drängle Oestreich von der einen, und Conde'und T ü r e u n e von der andern Seite.
Ferdinand, durch so vieles Unglück gebeugt, schloß endlich16.;8 den Westphalischen Frieden. Die zu Osnabrück und Mün-ster unterzeichneten Friedensschlüsse sind heut zu Tage der politi-sche Coder und das vornehmste der Fundamentalgesetze deSDeutschen Reichs. Die Könige von Schweden wurden durchdiesen Frieden Reichsfürsten, indem ihnen der schönste Theil vonPommern abgetreten werden mußte; der König von Frankreichward Landgraf vom Elsaß, ohne jedoch Rcichsfürst zu sein, unddie Römische, Lutherische und Calvinische Religion wurden auto-risiert. Es hatte sich niemand über diese Friedensschlüsse zu be-'klagen, als der Papst und der König von Spanien.
Ohngefahr >v Jahre darauf, 1657, starb der Kaiser Ferdi-nand, nicht so gefürchtet und mehr bedauert, als sein Darer.Er war großmüthig, sanft, leutselig, religiös, ein Freund derWissenschaften, that seinen Völkern Gutes, belohnte ihm gelei-stete Dienste und ermunterte die Künstler. Aber man wirft ihmvor, seine Günstlinge nicht immer gut gewählt, und seinen Rathmit schlechten Politiker» und herrschsüchtigen Köpfen, die zum Theilan seinem Unglück Schuld waren, angefüllt zu haben. SeineGemahlinnen rvarcn: i. Maria Anna, Tochter PhilippsIII.Königs von Spanien; 2. Maria Leopoldina, Tochterdes Herzogs Leopold von Tirol; 3. Elonore, Tochter CarlsII. Herzogs von Mantua. Unter seinen Kindern nennen wirnur Leopold Jgnatius, nachher Kaiser, dessen allererBruder Ferdinand, in einem Alter von 21 Jahren alsRömischer König starb. Sie waren beide aus der ersten Ehe.
FERDINAND I. König von Castilien und Leon, genanntder Große, zweiter Sohn von Sanches III. König vonNavarra, lieferte 1037 dem Könige von Leon Alplwns eineSchlacht, worin derselbe blieb. Meister dieses Reiches durch
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