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FERDINAND I.»
das!Recht'seiner Eroberung und seiner Gemahlin, ließ er sichio;8 zum Könige von Leon und Asturien krönen. In der Folgekehrt' er seine Waffen gegen!, die Mauren, nahm ihnen vieleSrädte weg, und verfolgte seine Eroberung bis in das Herz vo»Portugall, wo er den Fluß Mondego zur Gränze zwischen beide»Reichen setzte.
Einige Zeit darauf erklärt' er seinem Bruder GarciaS IV. Kb»nig von Navarra, den Krieg. GarciaS verlor sein Königreichund Leben»
Ferdinand starb im Jahr 1065, nachdem er 30 Jahre in Ca-stillen und 28 in Leon regiert hatte. Er war ein weiser Fürstund großer Feldherr, und man wirft ihm nur den in jenen bar-barischen Zeiten allzu oft vorkommenden Fehler, seine Staatenunter seine drei Söhne, die alle Könige wurden, getheilt zu ha-ben, vor; ein Fehler, der immer die Quelle von bürgerlichenKriegen war.
FERDINAND IV. mit dem Beinamen der Bor gefor-derte, weil er in einem Anfalle von Zorn zwei Große desRetchs von einem Felsen stürzen ließ, die ihn, ehe es an ihnengeschah, binnen zo Tagen vor Gottes Gericht forderren, undweil er mit Verlauf dieser Frist starb. Dieses Jahrhundert wardas Jahrhundert der Forderungen vor Gottes Gericht: Cle-mens IV. und Philipp der Schöne waren von demGroßmeister der Tempelherren auch gefordert worden.
Es habe mit diesen Sagen welche Bewandtniß es wolle, s»starb Ferdinand 1312, in einem Alter von 27 Jahren, plötzlich.Er war 129;, in einem Alter von 10 Jahren, zum Throne vonCastilien gelangt. Die erstern Jahre seiner Regierung warensehr stürmisch; aber die Königin Maria, seine Mutter, be-nahm sich dabei mit so viel Klugheit und Festigkeit, daß sie ih-rem Sohne die Krone sicher stellte. Er zeichnete sich durch seineEroberungen über den König von Grenada und die Mauren aus,welchen er Gibraltar, das damahls nicht so fest war, als jetzt,wegnahm. Er war ein heftiger und despotischer Fürst.
^ FERDINAND V. der Catholifche genannt, Sohn Ja-cobs II. Königs von Arragvn, wurde zu Sos an den Gränzenvon Navarra geboren. Er vermahlte sich 1469 mit Jsabellevon Castilien, der Schwester Heinrichs IV. Dies« Vermäh,
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