FERDOUSI
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Er gab sich auch mitVsrherfagung der Zukunft ab; und ttumsagt, er habe den Tod des Herzogs von Burgund, Carls deßKühnen, vorher gesagt. Die Gelehrten von Pariö sollen ihnum >445 auch sehr bewundert haben; aber damahls gab es nechkeine Academie der Wissenschaften in dieser Sradt. Man schreibtihm eine Abhandlung
De Artifiäo omnis et investigandi et inveniendi natura sci-bilis.
Commentarii in Almageßum Ptolemaei,und über verschiedene Bücher der heiligen Schrift, vorzüglichaber über die Offenbarung, zu.
FERDINAND (Charles), von Brüges, Dichter, Musi-ker, Philosoph und Redner, obgleich seil seiner Kindheit blind,war Professor der schönen Wissenschaften zu Paris, und starb1494 als Bencdictiner. Er hinterließ einige Werke, unter an«der» eine
Abhandlung über die Ruhe der Seele,
«ine für einen Blinden sehr nothwendige Eigenschaft.
FERDINAND (Juan), ein Jesuit von Toledo, starb 1595,im 59. Jahre, zu Valencia, und ist Verfasser eines Werkes,welches betitelt ist
Divinarum Scripturarum Thesaurus, 1594 in folio.
Es enthalt die Erklärung schwerer Stellen der heiligen Schrift,in alphabetischer Ordnung; er wollt' es in zwei andern Bandenfortsetzen.
Man darf ihn nicht mit einem andern Juan Ferdinand ver<wechseln, der aus Arragon und ein Dominicaner war, und;Jahre vor seinem Tode, der sich -625 ereignete, einen
Lommentar über den Prediger Salomonis , Rom inFolio,
heraus gab. Er beweiset dmit? die Uebereinstimmung der Vul-gate mit dem Hebräischen Text.
FERDOUSI, der berühmteste unter den Persischen Dichtern,ersetzte die Dunkelheit seiner Geburt durch die Schönheit seinesGenies. Er war ein Schüler des Assedi, übertraf seinenMeister weit, und erwarb sich die Bewunderung der ganzen Le-vante. Man hat von ihm
Die Geschichte der Rönige, in Versen,
worin