Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FERG

FERGUSION

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worin er die alten Beherrscher Persiens besingt. Der Fürst, un-ter welchem Fervousi lebte, fand, sagt man, an diesem Gedichteso vielen Geschmack, daß er dem Dichter für jedes Distichon einGoldstück gab, und das Werk bestand aus 60,200 Distichen.Er blühte um das Jahr 1022 nach Christi Geburt.

FERG (Franz de Paula), ein Mahler von Wien, lerntebei seinem Vater Pancratius, bei Baschneber, HanSGraf und Joseph Orient. Er mahlte Zechen und lusti-ge Gesellschaften mit wohl gezeichneten und gemahlten kleinenFiguren, Landschaften, Dorfmärkte, Fischereien, Thiere u. s. f.mit solcher Zierlichkeit und guter Erfindung, daß es ihm wenigegleich thun, keiner aber ihn leicht übertreffen konnte. SeineGemählde sind sehr selten» weil er wegen unglücklicher und ver-drießlicher häuslicher Umstände wenig und sehr langsam arbeitete.Er hielt sich lange Zeit zu London auf, wo er 1742 im 54. Jahreplötzlich starb. Man hak einige kleine, sehr wol-l gezeichnete undgeatzte Kupferstiche von seiner Hand. Die Kupferstecher Wag-ner, Vivares, Th. Major, Geyser, Keil! u. a. ha-ben auch nach ihm gearbeitet.

FERGIONI ( Bernardino), ein RömischerMahler> ver-fertigte anfänglich viele vortreffliche Thierstücke, nachher aberSeestücke, wodurch er sich vielen Beifall und Ruhm erwarb.Er staffierte sie mit lebhaften und schicklichen Figuren. SeineArbeit kam in unzählige fürstliche Palläste, und wurde vonFremden begierig aufgekauft. Er lebte um das Jahr 1710 inseiner Geburtsstadt.

FERGUSON (James), eine außerordentliche Erscheinungvon Selbstbildung, besonders in der Astronomie, wurde1712 in Bamffshire in Schottland geboren. Seine Abhandlun-gen in der Mechanik und andern Zweigen der Mathematik er-warben ihm die Gunst des Königs Georg III. der ihm einenJahrgebalt gab. Er starb den 16. November 1776 als Mitgliedder königlichen Gesellschaft.

FERGUSON (William), ein geborner Schottländer,lernte die Anfangsgründe der Kunst in seinem Vaterland«, undhielt sich hernach in Frankreich und Italien auf. Seine Gegen-stände sind meistcnthcils todtes Geflügel, insonderheit Taubenund Repphühner; oft mahlte er auch andere todte Thiere, z. B.Hasen und. Kaninchen, nebst andern leblosen Dingen. Kein

N 3 Mahler