Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
Seite
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FERMA'F

FERNEL

I9S

Mahler hatte in diesem Styl einen feinem Pinsel, und keinerarbeitete seine Gemählde zierlicher aus. Seine Gegenstände ha»Len viel Wahrheit und Starke, sind mit «»gemeiner Kunst undLeichtigkeit gruppiert, und die Natur war immer sein Muster.Da er oie wahren Grundsätze deö Helldunkels sehr gut inne hatte,fr> vertheilte er sein Licht auf eine nachdrückliche und oft iu Er-staunen setzende Manier. Er starb um das Jahr 1690.

FERMAT (Pierre), Parlementsrath von Toulouse, wur-de 1590 geboren, und starb 1664. Er trieb die Rechtswissen-schaft, die Dichtkunst und die Mathematik. Descartes,Pascal, Rvberval, Huyghens «md Carcavi standenmit ihm in Verbindung. Seine Werke kamen 1679 zu Toulouse,unter dem Titel

Opera mathematica, 2 vol. infot.

heraus. Der erste Band enthalt den Tractat über die Alge-bra des Diophantus, mit einem Commentar und meh-reren analytischen Erfindungen. In dem zweiten findet manseine mathematischen Entdeckungen, seinen Briefwechsel mit denberühmtesten Mathematikern seiner Zeit, und den Keim allerMethoden der Messung unendlicher Größen, die wir Leib-nitz und Newton verdanken.

Fermar leistete in der Mathematik zuverlässig fast eben so viel,als Descartes, ob er gleich bei weitem nicht so berühmtist. Er war nicht allein der Wiederherstellet: der alten, sondernauch der Vorläufer der neuern Geometrie, und übrigens alsMagistratsperson eben so rechtschaffen als aufgeklärt.

FERNANDEZ DE CORDOVA. Mgn sehe den Artikel GON-SALVO.

FERNEL^ Jean Francis), von Mont - Didier in derPicardie, wurde 1496 geboren. Nachdem er sich mehrere Jahreder Philosophie und Mathematik gewidmet hatte, legt' er sichauf die Medici», und übte sie mit vielem Erfolg aus. Mansagt, er fei deßwegen, weil er das Geheimniß fand, die KöniginCarharina votr Medicis fruchtbar zu machen, an denHof HeinrichsH. gezogen, und zu seinem ersten Arzt er-hoben worden. Die Königin machte ihm ansehnliche Geschenke.Dieser geschickte Mann starb 15;8.

Keiner