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FERRACINA
FERRAND
kenntlich mahlte. In Padua sieht man verschiedenes von feinetArbeit.
FERRACINA ( Bartolommeo) , 1692 zu Solagna beiBaffano geboren, zeigte von der frühsten Jugend an, was dieNatur ohne fremde Beihülfe vermag. Er war ein Holzsager,und erfand, als er aus den Jahren der Kindheit trat, eineSage, welche vermittelst des Winves in kurzer Zeit eine ziem«liche Menge Holz auf das genaueste sagte. In der Folge macht'er Weinfässer ohne Reifen, die fester waren, als die, welcheReisen haben. Diese Erfolge erweiterten bald die Sphäre seinerErfindungen. Er arbeitete nun in Eisen, und machte aus die-ser Materie Uhren, welche , obgleich sehr einfach, verschiedeneWirkungen hervor brachten. Er erfand selbst eine eben so ein»fache hydraulische Maschine, vermittelst welcher er große Kamm-räder machte. Worüber aber die Mathematiker am meisten er,staunten, war die hydraulische Maschine, die er für den Procu»rator Belcgno machte. Diese Maschine treibt das Wasser 35 Fußhoch. Diesem berühmten Mechaniker verdankt die Stadt Baffa-no auch die Brüche über die Brenta, die wegen ihrer Festigkeitund ihres Baues gleich bewundernswürdig ist. Dieser geschickte'Mann lebte 1765, noch. Franz Memo gab die Beschrei- |düng des Lebens und der Erfindungen dieses Mechanikers 1764 '
zu Venedig heraus. !
FERRAND (Jacc^jes), von Agen in Guienne gebürtig, ;Doctvr der Heilkunde um den Anfang des letzter« Jahrhunderts,hinterließ einen
Traite' für la maladie d'Amour, Paris 1623 ’ n 8- . j
FERRAND (Jacques. Philippe), ein Französischer Mi- >niatur - und Schmelzmahler, der Sohn eines Arztes von Lude- ;wig XIII. wurde 1653 zu Jvignv in Burgund geboren. Er ;
war Kammerdiener von Ludewig XIV. und Mitglied der Acade- ,
wie der Mahlcrei. Er durchreiste einen Theil von Europa undstarb ,732 im 79. Jahre zu Paris. Man hat von ihm eine le-senswürdige
Abhandlung über die Schmelzmahlerei, Paris 1732in 12.
wobei auch ein kurzer Aufsatz über die Miniaturmahlerei befind-lich ist.
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