Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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worfene Porträt weicht ein wenig von dem ab, das wir in diesemArtikel von ihm machte». Aber die Strenge, die er gegen die-sen Minister ausübte, entsprang wahrscheinlich daher, daß er dievom Marschall vorgeschlagene» harten Maßregeln verwarf;Maßregeln, welche Frankreich in einen Krieg gestürzt hätten,der um desto schrecklicher gewesen wäre, je mehr die Finanzen er-schöpft waren. Es war ein wirkliches Glück, daß in dem Zu-stande der Unordnung, worin die Verschwendung Ludewigs XIV.und die Operationen der Reichsverwesung die Ressourcen der R?»girrung und der Particuliers gestürzt hatte, Flemys friedfertigerCharacter dem kriegerischen Ungestüm des Marschalls Villarsdas Gleichgewicht hielt. Ware dem Cardinal geglaubt worden,fs harte sich Frankreich auch den Krieg pon 1741 erspart. Ersäete, daß, da der König durch die den g. October 1735 unter»zeichneten Friedenspräliminarien die Erecutio» der PragmatischenSanction garantiert hatte, welche der Königin von'Ungarn dieUncheilbarkeit der Staaten des Kaisers versicherte, Frankreichseinen Versprechungen treu bleiben müsse. Aber er wurde durchdie Sollicitatione» des Königs und der Königin von Spanien,»md durch die beständigen Zudringlichkeiten der vornehmstenHerren des Hofes, und vorzüglich des Grafen von Belle- Igle,dahin gerissen, der, wie die übrigen, auf das Avancement deSKrieges wartete. Endlich warfen die Feinde des Cardinals Fleu-rv ihm vor, er habe die ersten Neigungen begünstiget, welcheLudewig XV. von der Königin trennten. Aber »nkerrichtele Per,soucn wissen, daß der Cardinal, der weit entfernt war, dieseVerbindungen z» knüpfen, vielmehr dem Könige Vorstellungendarüber zu machen wagte, welcher ihm antwortete; »Ich hab'»Euch die Leitung meines Königreiches übergeben, und hoff?,»daß Jbr mich Meister meiner eigenen lassen werdet.«

FFFURY (Abbe Julien), Canonicus zu Chartres, stach172z zu Par s, wo er am Collegium von Navarra Professor derBeredsamkeit war. Er war ein schätzbarer Litterator, dessenman sich zu den Ausgaben all usum Delphini bedient?. Ihmwurde der A p u l e j u s übertragen , den er 1688 in 2 Ban-den ,n 4. unter dem Nnnien Julis nur FJoriclus, mitbelehrenden Aumeikuugen heraus gab. Erhalte auch angefan-gen , den Amsonius drucken zu lassen, aber der Druck des,seiden hörte mit der 122. Seite am, wegen der Unsitt'ichkeitetirWomit dieser Schriftsteller seine Gedicht? befleckt?«

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