FLORIDUS
FLORIS
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und als ©sfcriftjMcr zeichneten Energie, Starke und Inhaltseine Producte mehr aus, als eine ausgearbeitete Setzung derWorte oder fleißig gerundete Sentenzen. Wenn irgend ein ge-schickter und unparteiischer Mann die Geschichte von Irlandschreibt, so wird er, der, verehruugSwürdigenNamen vonHeinrichFlood, der die Jrlandcr zuerst erweckte, ihre constiturionclleFrerheit zu behaupten, gewiß zu dem ausgezeichnetsten Rangeerheben. — Flvod starb den 2. December 1791.
FLORIDUS (Julianus). £rjj ctn sehe fc en letzten ArtikelFLEURY.
FLORIO (John) , der Entschlossene , wie er sichselbst zu nennen pflegte, wurde zu London unter der RegierungHeinrichs VIII. geboren, und starb 1625 an der Pest. Er warVerfasser verschiedener Werke, nämlich
Firft fruils, which yüld familiär fpeech, merry proverbs, wit~ty fentences, and golden fayings;
Second fruits so be gathered of twelve trees , of‘ divers butdelightfome tafles to tke tongues of Italian and Englifhmen;
Garden of Recreation , yidding fix ihoufand Italian Pro-verbs;
DiSionary, Italian and Englifh, welches nachher V0N ihmvermehrt, und 1611 in Folio unter dem Titel:
Queen Anna’s New World of Words heraus gab,
FLORIS (Franz van Vriendt, genannt), um daSJahr 1Z20 31t Antwerpen geboren, lernte anfänglich die Bild-hauerkunst bei seinem Vater oder Oheim Claudius Floris.In seinem 20. Jahre bekam er Lust zur Mahlern, die er beiLambe rt Lombard lernte, und hernach denselben bestän-dig nachahmte. Zu Rom studierte Floris nach den Antiken undden Werken des Michel Angelo Bnvnaroti. Er zeichnete miteiner feinen und kecken Manier. Man bewunderte in seinemVacerlande die Richtigkeit und Gründlichkeit seiner Zeichnung,und den guten Geschmack in der Zusammensetzung. Seine Werkebestehen meistens in großen historischen Stücken, die man inKirchen und Pallasteu zu Antwerpen und an vielen andern Ortenfindet. Er wurde schon zu seiner Zeit der Niederländi-sche Raphae l genannt. Viele Kupferstecher haben mehrals hundert Blätter nach ihm in Kupfer gestochen. Franz wurde