FLORUS
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für den größte» Säufer in ganz Flandern gehalten. Er starb1570.
FLORUS (Lucius Annaeus Jumüs), ein LateinischerGeschichtschreiber, aus der Familie der Annaer, aus wel«cher Seneca und Lucan stammte, schrieb ohngefahr 200Jahre nach dem August eine
Kurzgefaßte Römische Geschickte in 4 Büchern,wovon sehr viele Ausgaben vorhanden sind. Die besten sind diedes Elzevir, rbz8 in 12. die von Gravius, cum noti«variorum, 1701, 2Baude in 8- und der Madam Dacicr,ad usum Delphini, 1674 in 4.
Florus schrieb in einem blühenden, zierlichen aber bisweilenschwülstige« Style. Sein Werk ist mehr ein Panegyricus ausdas Römische Volk, als eine gut zusammen bangende Geschickte.Man darf sich nicht wunder», daß Florus in seiner Geschichtebisweilen schwülstig war, drnn er war Dichter. Sparlianberichtet, daß stck der Kaiser Adrian mit ihm in einen Wettstreiteinließ, und beide Bcrsc gegen einander machten. Der Kaistrwarf dem Dichter vor, er liebe den T> unk; und der Dichterhatte dem Kaiser vorwerfen können, er liebe die Dichtkunst all-zu sehr.
FLORUS (Drkpanius), mit dem Beinamen Magisterein berühmter Diaconus der Kirche zu Lyon im y. Jahrhundert,wurde kurz vor seinem ?ode zum Priester erhoben. Er sta>bvermuthlich um das Jahr 859 oder 860. Seine Schriftensind:
Cotttflio cle eleffionibus & officio episcoporum ;
ße canone Missae ; er fallt darin zu sehr in den mystische»
Ton, und halt sich nicht genug an den buchstäblichen
Sinn;
Commentarius in omnes epiflolas S. Pauli ;
Liber de praedes, inatione contra ssoannis Scoti erroneas de*
finitiones,
«nd eine dreifache
Sammlung von Gedickten.
Man' findet seine Werke in einigen Ausgaben des D e d a undin der Bibliothek der Kirchenvater.
FLUDD