Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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FOLKES

FONTAINE

26;

Das Macaronische Gedicht wurde 1606 inS Französische über-setzt. Diese barbarische Ücbersetzung wurde 1734 in 2 Bandenin 12. ohne irgend eine Veränderung wieder gedruckt. Sie warweder wichtig noch geschätzt genug, um eine neue Auflage zuverdienen.

Man hat von Folengo noch drei ziemlich gesuchte Gedichte:

Orlandino da Limerno Pitloco, Finegia 1526, 1539, /5,5c»,in 8' Land. /7 73 , in 8-

Caos del Tri per uno, Vineg. 1527 , 159.6, in 8. Ein Ge-dicht , über die 3 Alter des Menschen, zum Theil im ma-coronischen Slyl.

La Humanita del Figlio di Dio, in ottava rima, Finegia1533 , -» 4-

FOLKES (Martin), ein Englischer Alterthumsforscher,Malbemaliker und Philosoph, und Präsident der königlichen Ge-sellschaft zu London, wurde 1690 zu Westmünster geboren,undstarb 1754 zu London. Er zog für die Kenntniß der Alterthümergroße Vortheile aus einer Reise nach Italien, und eine andere,die er nach Frankreich that, bracht' ihn mit den Gelehrten diesesKönigreiches in Verbindung. Die Memoiren, die er der Gesell-schaft vorlegte, handeln von dem Gerecht und Werthe der Rö-mischen Münzen, von den Maßen der Trajauischcn und Antoni«Nischen Säule, von den Goldmünzen Englands, seit der Regie-rnng Eduards in. Er beschloß seine litterarische Laufbahn durcheine von seiner Nation geschätzte Schrift:

Ueber dieSilbermünzcnvon England, von der Eroberungdieser Insel durch die Norm anen an, bis auf seine Zerr»

FONTAINE (Jean de la ), den 8. Juli 1621, ein Jahrnach Meliere, zu ctrlnesu-Tbierrv geboren. In seinemi8> Jahre ging er aus langer Weile zu den Vatern des Orato-riums, die er nach >8 Monaten wieder verließ. Er kannte inseinem 22. Jahre seine besondern Talente zur Dichtkunst nochnicht. Er hörte Malherb e' s schöne Ode auf die Ermor-dung Heinrichs IV. vorlesen, und von diesem Augenblick anfühlt' er sich als Dichter. Einer seiner Vettern sahe seine erstenVersuche, munterte ihn auf, und gab ihm die besten alten undneuern, Französischen und ausländischen Schriftsteller zu lesen:Rabelais, Marot, d'Urfe' machten ihm großes Vergnü-gen, der eine durch seine Spöttereien, der andere durch seine

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