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FONTAINES
»es ist, seinen Geist anzustrengen, daß er aus seiner Spbüre»heraustrete, und wie sehr die Thorheit, in allen Tdnen sin- !»gen zu wollen, eine schlechte Musik macht." Aber La Fon, Itaine, der von Natur unbeständig war, konnte sich nicht langeZeit mit Einem Gegenstände beschafftigen. "Er sagt es selbst:
Papillon du Parnasse, et semblable aux abeil'es,
A qui le hon Platon compare nos luervcillcs,
Je suis chose legere, & vole ä tont sujet.
Je vais de fleur en fleur & d'objet en objet:
A beaucoup de piaisir je mele un peu de gloire.
I’irois plus haut peut-ftre au temple de Me'moire;
Mais quoi ! je suis volage en vers comme enamours &c. t&c.
Die Nachkommen des La Fontaine waren wenigstens bis zum 1Ausbruch der Repolunon von allen Abgaben und Äuflagsn frei:ein schmeichelhaftes Privilegium, das man einem Namen, derFrankreich so sehr verherrlichte, nicht verweigern konnte. »La»Fontaine," spricht Mr. de la Harpe, » bezahlte seinem Vater,
»lande dadurch , daß er ihm seine Schriften und seinen Namen»hinterließ, einen sehr schönen Tribut."
FONTAINES (Pierre Fran?ois Guyot des), t6§5 1
zu Reuen geboren, wo sein Vater ParlementSrath war, studierte !bei den Jesuiten, die ihm 1700 ihr Ordenskleid gaben. Ermachte sich durch einige kritische Brochüren in Paris einen Na-men, daher ihm der Abbe' Bignon im Jahr 1724 dasJournal des Savans
übertrug. Der Abbe' des Fontaines ist vorzüglich durch seine !periodischen Werke bekannt; das erste erschien 1731 unter dem 1Titel:
Nouvelliste du Parnajfe , ou Rcßexions für ks ouvrages nou-veaux.
Es kamen davon nicht mehr, als 2 Bünde heraus. Der Druckdieses Werkes wurde 1732 von Ministerio untersagt, zu großemLeidwesen einiger Litteraturen, welche Belehrung darin fanden,und der Leute von Welt, welche Unterhaltung darin suchten.
Ohngefahr 3 Jahre darauf, 1735, erhielt er zur Herausgabeperiodischer Blatter ein neues Privilegium. Er gab ihnen denTitel:
ObservdÜimsfür des Ecrits modernes, in 12-,
Er