FONTANA
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Er fing sie, wie die vorhergehenden, mit dem Abbe' Granelan, und sitzte sie bis auf zz Band? fort. Sie wurden 17.43wieder unterdrückt. Indeß gab er im folgenden Jahre ein neuesWochenblatt, unter dem Titel:
*fugemens jur les Ouvragts nouveaux, iiiom. in 12.
heraus, wovon die beiden letzter!, von Mairault find.
Außer diesen periodischen Blattern hat man von ihm eine Ue»bersetznng des Birgst, Horaz, u. m. a. Einige Spöttereienüber d»e Tragödie von Voltaire, Cäsars Tod, waren dasSignal zu einem Kriege, der bis an den Tod des Lritikcrs, 1745,dauerte.
FONTANA (Caki.o), ein Baumeister von Brucciato diCvmv, lernte bei Johann Lorenz Bernini, Er warddurch dessen Unterweisung so berühmt, daß er die Aufsicht überdie vornehmsten öffentlichen Gevaude zu Rom bekam, und starbdaselbst 1714, im 80. Jahre seines Alters. Man hat von ihm«ine
Beschreibung der St. Peterskirche, Rom 1694, mit 79Loliokupfern von Alexander Gpecchi,
ingleichen einen Aufsatz
Ueber das Llavianifche Ampitbeater.
Sein Sohn Franz kam ihm an Geschicklichkeic in der Bau-kunst völlig gleich.
FONTANA (Domenico) , 1543 zu Mili am Comerseegebore», kam in einem Alter von 20 Jahren nach Rom, umdaselbst die Architecknr zu studieren. Sirtus V. der sich nochals Cardinal feiner bedient hatte, machte ihn, als er Papst ge-worden war, zu seinem Architccten. Dieser Papst hatte denPlan gefaßt, den Aegyptischen Obelisken von Granit, der gegen-wärtig auf dem Platze des H. Petrus zu Rom siebt, und da-mahls an der Mauer der Sacrlstei dieser Kirche halb vergrabenlag, aufzurichten. Er forderte Künstler, Jngenidrs und Ma-thematiker auf, um auf Mittel zu denken, diesen kostbaren Ue-beerest der Römischen Pracht, der 107 Palmen hoch, aus einemeinzigen Stück und ohngefahr eine Million Pfund schwer ist,wieder aufzurichten. Die Art und Weise, wie die Römer sowohlbei der Transportierung, als bei der Aufrichtung so ungeheurer
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