GAUTIER
GAY
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um selbst den Streich zu führen; aber feine Kräfte verließen ihnaugenblicklich.
Sogleich griff der König nach dem Degen., erstach den Gra-fen, und rief nach Hülfe. Seine ^euce liefen eiligst herbei, undsprengten die Thüren auf. Einige von den Brüden, des Gra-fen wurden auf der Grelle geiödrer, die übrigen gefangen.ge-nommen, und auf das schrecklichste hingerichtet, und ihr Schießgeschleift.
GAUTfER (Henri), Baumeister, Jngenivr und Inspe-etcr der Brücken und Damme deö Königreichs Frankreich, wur-de i66l zu Nrmes geboren. Er hat verschiedene Bücher ge-schrieben, unter andern:
Jjjlrt de lauer , ou moniere de pe.indre für h papier , fuivantU Coloris , qu’on envoye 4 la Cour, Lyon iög2 in 12. und
Tratte' des Fonts et des Chauffe'es, Paris, iyag.
GAUTIER- DAGOTY (Fabient),. eilt Kupferstecher zu Pa-ris , von welchem man viele mit Farben abgedruckte Platten vonanatomischen und in die Naturgeschichte einschlagenden Gegenstan,den siehet. Kenner beschuldigen feine Anatomien der Unrichtig-keit und verschiedener Fehler im Colorit. Im Jahr 1767 mahlte«r mit seinem Sohne Arnold Floy in Gegenwart deö Königseine Probe seiner Kunst, da er das Bildnis) dieses Fürsten,, wel-ches aus 4 verschiedenen Platten' bestand, abdruckte, und in An-sehung des Coloriks sehr natürlich heraus brachte. Er fing umgleiche Zeit ein Werk heraus zu geben an, welches de» Titelharr
Monarchie Francoifr, ou Chronologie de tous les Rois et Chefsdes premieres familles » etc. in 4.
GAWRI. Man sehe den zweite« Artikel GAURIC.
GAY (John) ein Englischer Dichter aus einer alten Fami-lie in Devonshire, wurde i688l geboren, und frühzeitig auf dieHandlung gethan, vertauschte sie aber bald gegen die Dicht-kunst. Im Jahr 1712 ward er Serretar der Herzogin Mon-mouth; -714 begleitete er den Grafen von Clarendon nach Ha-«over, und kam, als ihn dieser Herr aus seinen Diensten entlassenhatte, nach England zurück. Er »var daselbst die Freude derGroßen und Gelehrten, welche seinen Besitz einander streitig
mach-