Band 
Dritter Theil. [Eachard (Dr. John) - Ghisi (Giovanni Battista).]
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„teil darin Ware. tteberall las man diese, las sie wieder , und»wußte sie auswendig. DaS Natürliche und Leichte der Erzäh-lung, worin nichts gesucht, nichts studiert zu sein schien, der»sanfte, unschuldige, menschenfreundliche Ton eines jungen»Dichters, der gefallen, vergnügen und bessern wollte, der ohne»zu beleidigen scherzte, nie mit Bitterkeit lachte , sondern immer»nur mitleidig oder liebreich lächelte, hatte so viel Anziehendes,»daß der Beifall, den man ihm gab, von einem Monate zum»andern allgemeiner ward.«»

Um diese Zeit errichtete er mit I, E. Schleget eine zart»stche und vertraute Freundschaft.

Im Jahr 1744 und 1745 erwarb er sich dje Freiheit, auf derUniversität Leipzig öffentlich ju lehren, erst durch die Annahmeder Magisterwürde, und dann durch die Vertheidigung einer Ab»Handlung,

Ueber die Poesie Der Fabeln und die vornehmsten Fa-beldichter,

Er hatte bereits 8 Jahre gelehrt, und sich mit der Ausgabe sei-ner Fabeln und Lustspiele beschafftiget, als die Regie-rung in Dresden verlangte , er solle um eine außerordentlicheProfessur der Philvsopliie ansuchen: er erhielt sie 1751 mit einemGehalte, und las über die Dichtkunst und Beredsamkeit mit gro-ßem Beifall. Seit dem Jahre 1752 fing ihn die Hypvchvnderiean zu plagen, und machte seine Tage ängstlich und trübe, undseine Nächte schlaflos und voll schreckender Träume. Seine Brustlitt durch häufige Beklemmungen, und die Kräfte feines Geisteswurden von der beschwerlichsten körperlichen Verdrossenheit zuallen seinen Verrichtungen nieder gedrückt. Im Jahr 176t wardeine ordentliche Professur leer, Geller! wurde von der Regierungerinnert, anzuhalten, und verbat es.. Er erhielt darauf nochdie Pension, die der große Mascov gehabt hatte. Er starbden >Z. December 1769, von dein ganzen churfürstlichen HauseSachsen, und vielen auswärtigen Fürsten geehrt, und von sei-nem ganzen Vaterlaude beweint..

Unter seinen Schriften, die oft aufgelegt wurden, find dieFabeln und Erzählungen,

und die

Geistlichen Gden und Lieder

die

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