GERING
GERET
5*7
Elemente der Geometrie, aus dem Euclides und Archi-medes gezogen,und eine
Prackiscbc und speculative Geometrie. Diese beiden in Chi-nesischer und Tartarischcr Sprache geschriebenen Werkewurden zu Peking prächtig gedruckt.
In der Descriptiori de I’Hinpire de la Chine VVM Pater dü.Halde findet man historische Bemerkungen über die große Tar-tarei , die vom Pater Gerbillon sind. Die Nachrichten vonse i n c r R e i se n a ch S i a m sind nicht gedruckt worden. Mansagt, der Abbe' von Cboisi habe seine Beschreibung nach die-sem Werke verfaßt, und einiges zur Verschönerung hinzugesetzt,welches die Memoiren des P. Gerbillon auch bedurften. DerStyl wär nicht das Hanplverdienst dieses Jesuiten. In demersten Bande der Melangcs historiques von M. Micha.ult findetman Auszüge aus seiner Handschrift über Sianr.
GERET ( l.rJ, ein vortrefflicher Französicher Bild-
hauer, dessen Kunst sich einzig auf Crucifire einschränkte, in wel»chen er aber, besonders in denjenigen, die unter zwei Fuß wa-ren, so berühmt ward, daß man sie in unglaublich hohem Prei-se bezahlte- Er arbeitete gegen das Ende des 17. Jahrhundertszu Paris, und starb daselbst. Man findet in den Garte» zuDersailleS zwei mit Sonnenblumen gezierte marmorne Vase»von seiner Arbeit.
GERHARD oder GERARD (Ephraim), 1682 geboren,war Hof- und RegiernngSadvvcat zu Weimar, und, hernachProfessor des Rechts zu Altorf, wo er 1718 starb. Man hatvon ihm verschiedene juristische und, philosophische Werke; dasvorzüglichste führt den Titel:
Delineatio Philosophiae rationalis. Am Ende desselben befin-det sich eine vortreffliche Dissertation:
De praecipuis sapientiae impedimentis etc. Es giebt eine gro-ße Menge Gelehrte dieses Namens.
GERING (Ulrich), ein Deutscher, war einer von denendrei Druckern, welche die Doctorcn des HauscS der Sorbonneum das Jahr 1469 nach Paris kommen liessen, um daselbst dieersten Versuche in der schönen Buchdruckerkunst zu machen. Ge-ring häufte große Reichthümer zusammen, und machte den Cvl-
K k Z legte«