Band 
II. Jahrgang. I. Band.
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I. D ie Metropol i tankirche

Gesagte» besteht nun Albrechts Antheil an dem Bauewohl darin, daß er die bisherige kleine Kirche ihrerBreite nach bis zu den jetzigen Hauptmauern erweiter-te, die Westseite erhöhte, und die Decke zu wölbenanfing. (Lazius) Zugleich (1826) entstand auch unter sei-ner Regierung die T i r n a - oder Kreuzkapellelinks und die T a u f-oder Eligiuska pelle rechts,deren Erbauung ohne gleichzeitige Erweiterung derHauptwände der Kirche nichr gedacht werden kann.Die jetzt stehenden Seitenwände der unrern Kirche sindaus Albrechts Zeit (,326 i 358 ); denn Rudolphhat in den sechs Jahren seiner Regierung schon dieGewölbe geschlagen; folglich kann unmöglich auch dieAnlage der Wände und die Aufführung von ihm be-wirkt worden seyn, wie manche geglaubt haben.Daß dieser Albertinische Chor, der bis zum Jahr, 3 fio fertig gewesen zu seyn scheint, auch in der Län-ge die alte Kirche übertroffen, bis etwa an den heu-tigen Hochaltar gereicht, und die Breite des jetzigenMittelschiffs des Chors gehabt habe, ist deßhalb wahr-scheinlich, weil vormahls, einer Urkunde zufolge, in derGegend des damahligen Zwölfbothen - Altars (des jetzi-gen Borromäus- Altars an den Stufen des Presby-teriums) eine Eingangsthüre bestanden hat, wornachalso der Albertinische hohe Chor keine Abseiten ge-habt zu haben scheint. Aber es muß in diesem Fallemir Fuhrmann angenommen werden, daß Rudolphden oberen Theil (den hohen Chor) der Albertinische»Kirche wieder niedergerissen, und sammt der Gruftund den Thürmen neu zu bauen angefangen habe.