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II. Jahrgang. I. Band.
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I. Die Metropotitankirche

bekannt gemacht hat, den Knopf auf den Thurm undschloß damit den schwierigen Bau, der in allem 74 Jah-re gedauert hatte, ein für die Größe des Unterneh-mens und die zierliche Ausführung des Sreinschnit-tes, so wie in Ansehung der ungeheuern Kosten in je-nen geldarmen Zeiten, gewiß nicht langer Zeitraum.Nicht ohne Grund riefen daher die Gesandten des Kö-nigreichs Bosnien, beym Anblicke dieses Thurmes aus :Dieses Thurmes Kosten (man schlug sie auf 44,000Gulden an) können nicht mit ihrem ganzen Königrei-che bezahlt werden. (Cuspinian). Die Vollendungdes Baues fällt in die Regierungszcic A l brechtsV.(als römischen Kaisers II.), wefihalb Einige diesenThurm den Albertinischen genannt haben. Wir kehrennun zum Kirchenbau Rudolphs zurück, den wir, um dieGeschichte des Thurmbaues nicht zu unterbrechen, ver-lassen haben.

Wahrend nun zur Gruft, dem hohen Chor undseinen Abseiten der Grund gelegt wurde, auch dieseund die Thurm-Mauernüber die Grundvesten mitunsäglichen Kosten geführt wurden" ließ Rudolph denschon fertigen und geschlossenen untern Theil der Kir-che, der, wie das ganze Gotteshaus selbst dem heili-gen Stephan geweiht war, zu Ehren A ll e rHei-ligen einweihen. Diese neue Benennung derKirche hatte aber keine Dauer; denn schon bald darauferscheint wieder der alte Nahme, den das Volk nichtin Vergessenheit kommen ließ.

Ohne Zweifel ist ein großer Theil der an denPfeilern der Kirche befindlichen Statuen und ihrer