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II. Jahrgang. I. Band.
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72 Der große Thür m.

davon eine in Stein gehauene Viehweide angebrachtsind/ angeblich zur Andeutung / daß hier in'ältesterZeit Viehweiden und Waldungen gewesen.

Zur Beurtheilung der Höhenverhaltnisse mögenfolgende Messungen dienen. Jene des Ziegeldeckers R e s-sy ck0/ der den Mond und den Stern abnahm:

Schuh. Zoll.

Von der Spitze des Kreuzes bis zur Kugel 7

Die Kugel hat in der Höhe .... 5

Von der Kugel bis zur Rose ... 6 6

Der Knopf der Rose ...... 5 6

Von der Rose bis zur Krone .... 4

Von der Krone bis zur Erde . . . 422

Ganze Höhe 448

weicht bedeutend ab von der neueste»/ richtigsten/dieim I. 1609 angestellt wurde/ und nach welcher sichdie Höhe des ganzen Thurmes auf 420 Fuß belauft.C u sp i n i a n gibt gar 480 Werkschuh an (Austr. p.66): der Almanach von Gotha von 1811 setzt 425 ,Zeckels Altographie 484 1/2 Schuh: ein Beweis /wieselten dergleichen Angaben zu trauen ist.

Das Innere der Kirche.

Der große und reiche Eindruck der Unterkirche ent-steht nicht durch die Größe des Raums/ denn darinsteht der Dom vielen Kirchen nach/ sondern durch diegleiche Höhe des Schiffes und der Abseiten und durchdie kühne Freyheit der starken und vielfach geglieder-