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Das Innere der Kirche.
pengeländer, auf dessen Handgriffsfläche eine Reihehinaufkriechender Eidepen und Frosche abgebildet ist,(ähnlich den Thieren auf Kaiser Friedrichs Grabmahl)ist schön durchbrochen und besteht aus gothischen Ro-sen und Kleeblättern, den so vielfach und immer neubenutzten Grundformen alter Bauzierden.
Pilgram, der Meister dieses schönen Werkes,so wie des früher beschriebenen Chorfußes, ist auchhier, wie an jenem unter der Treppe aus Stein ge-hauen. Die Auge sind dieselben, nur ist dieses Bildetwas kleiner und in veränderter Stellung; doch siehter auch hier mit dem Zirkel in der Hand, aus einemFenster. Dieses Brustbild sowohl, als fast alle übrigenFiguren der Kanzel, sind mit einer graugelben zu di-cken Lchlsarbe überstrichen, wodurch die Feinheitendes Meißels verloren gegangen sind, und die so treff-lichen Steinarbeiten ein etwas hölzernes Ansehen ge-wannen. Die Einflüsse der Witterung sind hier weni-ger zu fürchten als der Muthwille, der auch wirklichdem schonen Kopfe Pilgrams die Nase weggeschlagenhat; umso lobcnswerther war die Vorsicht,die Kan-zel zu umgittern. Gerade über Pilgrams Brustbildzeigt sich sein schon früher erwähntes Zeichen. Nicht zuübersehen sind die vielen an der Außenwand der Treppeeingehaucnen Maurer - und Steinmetzzeichen, welchewohl die Zeichen aller jener Meister, Gesellen, undwie die niedrigeren Arbeiter alle heißen mögen,die bey Behauung und Einsetzen der'Steine Handangelegt.
Ogesser und Ziska haben schätzbareVerzeich-