Das Innere der Kirche. 89
nisse der im Innern und Äußern der Kirche befindli-chen Grabsteine ihren Werken einverleibt, deren Wic-derhohlung hier unnütz wäre. Als Denkmahle der Kunstverdienen, außer den bereits am Äußern der Kirchenachgewiesenen, unter andern auch noch folgende in-nerhalb aufgestellte Denksteine und Grabmähler eineErwähnung.
Der aus rothem Marmor gut gehauene Grab-stein Cuspinians, des Geschichtschreibers, Gesand-ten , Arztes, gekrönten Dichters Maximilians I. mitseinem, seiner Gattinnen und achtKinder Bildnissen,steht dicht am Eingänge in die Kreuzkapelle.
Diese Abseite gegen den Altar zu aufwärts ge-hend gelangt man, im Kreuze der Kirche links, zudem sehr schonen Grabsteine der beyden kaiserlichenKapläne Georg Hager ch i5»4 und JakobHub er ch iÖ 2 i. Das Eccehomobild, vor welchemdie beyden Geistlichen knien, ist besonders der Be-achtung werth.
Die größten und bedeutendsten Steine sieht manan der Wand des Frauenchores gegen Norden. Vondem ersten dieser Grabsteine, jenem des FähnrichsLeo Nothaft, der »566 zu Raab gestorben ist, gibtdas leider unvollendete Werk des Fürsten L ich n 0 v s-ky eine Abbildung. Von den darauffolgenden lebens-großen Darstellungen der Bischöfe Klesel, Traut-sohn, Kollonirsch, Slatkonia, des Her-zogs Alexander von Masovien, Cardinals-Pa-triarchen von Aquileja und Domprobstes von Wien,ist jenes des Bischofs Slatkonia ch »522 eines der be-