Band 
II. Jahrgang. I. Band.
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Anhang.

an den Schluß des hohe» Glockenfensters, welches überdem untersten großen Giebel, ausgleichet Höhe mildemK irchendache angebracht ist. Diese auch in den Detailsvon der vorigen abweichende Zeichnung hatkein Zeichen..

Ein dritter Aufriß endlich stellt uns ein nochkleineres Bruchstück derselben Seite vor, nähmlich denTheil der vom Erdboden bis an die Spitze des gedach-ten großen Giebels reicht. Auch dieses Blatt hat we-der Zeichen noch Buchstaben.

Bonden drey Thurm-G ru n d ri ssen hat der erstein der Mitte ein großes Gewölbe, auf einer Seitevier Wendeltreppen und noch eine fünfte im Kernedes Thurmes: eine Einrichtung, die wir an den Thür-men des Domes nicht finden. Am untern Rande liestman mit Schriftzügen etwa aus Maximilians I. Zeit:

Gregor '^ 7 ' Haus

Ein zweyter Grundriß enthalt eine höchst flei-ßige und genaue Zeichnung eines Theiles vom großenThurme, die Untersuchung aber, von welcher Hohe odervon welchem Geschoße, war hie.r an Ort und Stellenicht möglich. Das Blatt führt die schon erwähnte Be-zeichnung 6 H.

Ein dritter Riß endlich gehört wieder einemThurme an , hat aber keine nähere Bezeichnung.

Der Aufriß des Tabernakels kündigt sich als dasWerk desM ichel Froschl, die zeitt paw-maister hie zu wien an. *)

*) Er erscheint in dem Baumeisterbcrjeichnifse beym Jahre1524 , unmittelbar nach dem obigen Gregor Häuser. S. Ur-kundenbuch. S. CCXLIX.