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1 4 Der Stephansfreythof
seyn würde, der jener Schule, als ein unzerstörbaresKunstgebirge, alS ein hocherhabener Zeuge einer großenVergangenheit, natürlich auch im buchstäblichen Sin-ne, der gewaltigste Stein des Anstoßes war.
Welch milden und wohlthätigen Eindruck machtdagegen nicht die erhabene Sorgfalt Franz'sl.fürdie theuern Überreste seiner Ahnen und für allegeschichtlichen und religiösen Denkmahle der Vor-welt? — so an diesem Stephans-Dom undThurm und bey Mar iastiegen, an den Kaiser-gräbern zu Speyer, an der Gruft seiner lothringi-schen Ahnen zu N a-n c y, aus seiner, nach vollendeterWelrbesreyung unternommenen Wallfahrt aus demzum zweyten Mahle ersiegten Paris, nach der, seitFriedrich IV. von keinem ihrer Kaisersöhne mehr be-stiegenen Habsburg, wie an den unverantwortlichvernachläßigten Grabesstätten Albrechts des Weisen zuGamming, Otto des Fröhlichen zu Neuberg, Erzher-zogs Carl zu Seckau und der von Konigsfelde» und St.Blasien nach St. Paul in Karnthen übertragenen al-ten Habsburger.
Auf dem Freythofe befanden sich mehrere Bein-häuser oder Carne r, (Carnaria). Jenes zwischen demDom und heutigen Alumnat, hieß nach seinen ober-und unterirdischen Bestandtheilen, nach ihrer frühernund spätern Einweihung, die Virgiliuscapelle, dieErasmuscapelle (von der Bürgersamilie Cronöster reichbedacht), die Helena - letztlich die Magdalena-Capelle, „der Schreiberzech unter dem neuen Carner."Diese Capellc wurde am 12. Sept. 1781 früh Mor-