Band 
II. Jahrgang. I. Band.
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und die C a pellen. >5

gens mit Orgel und Glockenstuhl von den Flamme»verzehrt und nicht wicdererbaut, sondern vielmehrganz abgebrochen. Rückwärts des deutschen Hau-ses war die (zum Begräbniß der Cur - Geistlichkeitbestimmte) Allerheiligen, späterhin Todte,icapel-l e. Die Kathaiinacapelle, schon unter Leopold demGlorreichen gestiftet *) (H. VI. 0 . 70), späterhin sammtdem anstoßenden Hof, noch jetzt der Zwettel hofgenannt, ist von dieser Cisterzienserabtcy, lange schonan das Domkapitel übergegangen. Die A ndr e as-vormahls A ch a t i u s c a p e I l e im Bischoshof, willvon, letzten Pfarrer bey 0 t. Stephan, Leopold vonSachsengang, den ersten Ursprung herleiten, dieM arieucape lle des Kur-oder Kuratenhauseswurde erst 1742 vollendet und eingeweiht.

Daß des 0 tephansdomes heutige, würdevolle,von allen den verkrüppelnden Mauern, 0 chwibbogen,Häuschen und Kramladen erlöste Gestalt, ein Ge-schenk sey, das die Bürgerschaft 1792 ihrem neuge-kronten Monarchen Franz dem II. statt der sonst üb-lichen Triumphbogen und Ehrenpforten darbrachte,wurde bereits in der Geschichte Wiens erwähnt.

Das Kurhaus steht auf dem Platze der, schonvon dem großen 0 tauffenkaiser Friedrich II. in seiner

*) Eine dort befindliche Tafel sagt: anno ab iacaru, Christi1214 domiuica proxima post festum 8. Vili marfyr.consecrata est haec capella in honorem S Catlia-rinae virg. et mariyris , a venerabili patr* doraiimMouegoldo paUviensis ecclesiae episcopo.