Das Patronat der K i r ch e rc. ,7
phan,alsan der Stelle der alten, grossen Bauhüt-te. Diese Zunft trug späterhin noch eine beträchtlicheSumme zum Bau des Priesterhauses bey, das unterCarl VI. 1767 auf den lebhaften Antrieb und Unkosten desCardinals Kollonitsch beschlossen, das 1742 unter M.Theresia vollendet wurde und das Franz l. 1806 den Zeit-bedürfnissen gemäß vergrößerte, zur bequemen Unter-kunft des seit 1760 hier untergebrachten jungen Clerus.
Das Patronat der Kirche und der FürstenGräber.
Patron des Münsters bey St. Stephanz u W i e n, ist d e r F ü r st des Landes. —Nach der Weise zu schließen, wie der Jasomirgottaus den Trümmern Fabianas, (der römischenCitadelle B indo bonas,) n 56 seine neue Her-zogsstadt Wien erhoben, wie er schon etwas früheri, 55 die Schotte nabtey gegründet, wie zwischenden Schotten und St. Stephan langer Streit gewahrt,(Urkund. Buch. H. 6.7. 22. 29. 3 i.) der endlich unterOrrokar sein Ende genommen, könnte man versuchtsey» zu glauben, der H e r z 0 g sey j e d e r z e i t, die-ser s e i n e r H a u p t k i r ch e Patron gewesen unddoch ist es anders. Denn als Rudolph IV. die Probsteygegründet, tauschte er das Patronats rechtüber diese Kirche, von A l b e r t B i s ch 0 f zuPassauein und gab ihm dafür das Patronat über die unfer-ne Weitra gelegene Pfarre Weidhofen an der Taja.(20. März i 365 ).
Laut eines Briefes Carls des Großen, den 625
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