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18 Das Patronat der Kirche rc.
sein Sohn Ludwig der Fromme bestätigte, waren Fa-bianas zwey Kirche», an Passau geschenkt. So wares wohl auch unter den ersten sieben Babenbergerngeblieben, denn des unbedeutenden Gehöftes kümmer-te stch Niemand. Demnach konnte es dem Jasomirgottwohl gelingen, als er gerade hier, (in praedio suo etterritorio) seinen Herzogsstuhl hingesetzt, von seinemBruder Conrad Bischof zu Paffau, nachmahligen Erz-bischos zu Salzburg, vielleicht dies Kirchenlehen *)
') 3m Sch ott n er Stiftsbriese (Urk. Buch III. Nro.5.)saut Heinrich ausdrücklich, er habe die ihnen eingeräum-ten pfarrherrliche» Rechte vom Graben der damahligenHerzogsburg am Hof bis zum Bethkirchlein St. Johannin Als und bis zur Mündung der Als in die Donau, blosdurch die Gunst (ex sincera benevolentia) feines Bru-ders Tonrad Bischofs zu Paffau und aus freyem Einver-ständnis, Ebergers des Pfarrers und des ganzen WienerElerus erhalten, wofür er dem Pfarrer einiges Besitzthumabtrat in der Wollgaffe, insgemein Wollzeil genannt, sei-ner so feyerlichen Stiftung der Pfarr- und Mutter-kirche, (iunclatioui tain sollernpni, — «cclesiain,parocbialern , — piam matricem ecclesiam , nennter St. Stephan.) Etwas zu entziehen weit entfernt. —Von den Capellen Mariastiegen, St. Pangraz,St. Rupprecht und St. Peter heistt es hingegenausdrücklich, er selbst sey mit uneingeschränkte» Rechtenihr Patron gewesen (gnarum patronatus ack uosplene pertinere dignoscebatur) ; woraus fast gewist her-vorzugehen scheint, das, obgleich der Herzog, St. Stephanneu gegründet, selbes doch mit dem Patronat bey Paffan» geblwben sey, dem schon durch carlowingische Schenkungein Recht auf diese , nachmahls in der wilden magyarischenFlnrh neuerdings zerstörte Kirche übertragen war. — Daaber der Herzoglich ausdrücklich. Patron, der (der allge-meinen Meinung nach ältesten) Kirche» Wiens, zu St.