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II. Jahrgang. II. Band.
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5a Di« Väter der frommen Schulen.

nannte Juristenschule in der Schulerstraße mit St.Jvos Capelle, erweiterten sie und lehrten daselbst dieGeometrie, Kalligraphie, Rechenkunde, Wechselrech-nung, Kameral- und doppelte Buchhaltung.

In den josephinischen Reformen wurde (1768)beschlossen, zu besserer Dotirung des Collegiums inder Josephstadt, jenes in der Juristenschule aufzuhe-ben , die dortigen Piaristen an das lowenburgischeConvict zu übersetzen, das Haus zu ihrem Besten zuversteigern. St. Jvos Capelle zu entweihen und denKaufschilling der Universität zu verabfolgen. DiePia-ristenresidenz in der Ungargaffe wurde 1789 an dasKrankeninstirut der Welcpriester verkauft.

Jene bey St. Thekla auf der Wieden sollte zwarnach der Entschließung von 1786 sammt den Schulennoch daselbst verbleiben, doch die Piaristen den in derSeitengasse hinter der Kirche befindlichen Tract bezie-hen. Den Vordertheil kaufte sogleich das Ärariuman sich. Das Militärtransporrhaus und einige Schu-len der Akademie der bildenden Künste sind darin.

Gegenwärtig haben die regulirten Priester derfrommen Schulen in Wien, jenes älteste Collegiumin der Josephstadt mit dem lowenburgischen Convicte, jenes auf der Wieden das 1802 gegründete Con-vict in der Stadt am Universitätsplatz -im ehemahli-gen Jesuiten - Collegium , einstigem Archigymnastumder Hochschule, endlich wurde 1802 die therefiani-sche adelige Ritterakademie auf der Wieden, in derkaiserlichen Favorite, den Piaristen der bbhmischmiah-rischen Provinz anvertraut.