Die Redemptori st en b e y M a r i a st i e g e n. 5 g
tcam Dort Stephansfreythof, jener mächtige und reicheBürgerneister, der im Ungarnkriege Ottokars ganzesHeer un:erhalten und in der Folge wegen seiner un-beugsamcn Anhänglichkeit an den Böhmenkonig, mitseinem ganzen Hause geachtet wurde: — diese edelnHäupter nun bezeugen, daß die Bruder Haymo undOtto, Erben Ottos, des Sohnes Haymos, daSHauSdes Wiener Bürgers Wirnto zur Wohnung für dieKaplane der Capelle U. L. F. am Gestade angekauftund die Gewehrleistung gegen die allensälligen An-sprüche d-s Schottner Abtes als Grundherrn übernom-men haben (Nr. CXCVIIL). — 12ÖÖ hatten Hein-rich Wei.ahauser und seine Familie ihren Grund undKirche zu St. Ulrich bey Zaismannsbrunn verkauft demRitter und Bürger G r i so, Sohn Ottos, zu Wien, seß-haft neben Mariastiegen (Nr. LXI.). Derselbe RitterGrifo gak am 20. Aug. i3o2 St. Ulrich den Schotten,die ihm dagegen die Kirche Mariastiegen überließen undvon ihm nahmentlich für die jährliche Gabe zum Kran-kenhaus der Schotten, Grundstücke bey St. Ulrichund Grundzinse vor dem Schottenthor, vordem Stu-bcnthor, auf dem Salzgries, in der Schenkenstraße,unter den Goldschmieden erhielren (Nr. I.XXXII.)—i 3 Ö 7 verkaufte Hanns der Greif mit Beivilligung derSchotten als Grundherrn dies Greifenhaus, nieder-halb unser Frauen-Capelle an der Gestatten, auf demSalzgries, mit dem dazu gehörigen Kirchlein, Ge-wolb und Lauben, Badstuben und Stadel bey Her Do-nau, den großen Thurmgarten und zwey Herbergenvor dem Werderthor, unter den Lederern am Gott-