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II. Jahrgang. II. Band.
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64 DieRedemptoristrn beyMariastiegen.

weiße Frau erscheine vor jedem wichtigen Ereig-nis; ihres Stammes und habe sich sogar an den mitLiechtenstein und Rosenberg in Verwandtschaft stehen-den Hosen zu Berlin, Bayreuch, Carlsruhe, Ko-penhagen und Stockholm gezeigt: eine Behauptung,die noch in der ersten Hälfte des »8. Jahrhunderts,in eigenen gelehrten Abhandlungen, durch unzähligeThatsachen vertheidiget wurde.

Die Liechtensteine wichen nur in einer einzigenGeneration vom Glauben ihrer Vater (Georg Hart«mann und Hartmann). Harlmanns drey Sühne, jeneStützen Ferdinands II. und Mehrer ihres eigenenHauses, durch die Fürstenwürde, durch eigene Ma-jorate, durch Heirach mit den Erbtochtern von Bos-kowih, Ostfriesland und Teschen, Carl, Maximi-lian und Gundacker kehrten wieder zu demselbenzurück. Darum begehrte (1609) Fürst Carl Liechten-stein die Wiedereinraumung des Patronatsrechts vonMariastiegen, weil seine Ahnen diese Kirche großen-theils gestiftet, gebaut und bis zur Zeit ihres Ab-falls, ihr Begräbnis; daselbst gehabt hatten. Dafürboth er dem Bischof die früher gegen Mariasticgenausgetauschte Pfarrkirche Lichrenwerd ( Lichtenthal),oder jeden andern, ihnen genehmen Ersatz. Es sinketsich aber keine Spur einer weiter» Folge dieser Unter-handlung.

Der 14661480 den passauischen Gerechtsamendurch die Errichtung eines eigenen Bisrhumes Wienbeygebrachte Hauptstoß, vertrieb sogar für einige Zeitdas passauische Officialat aus dem Pasiauerhof und