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Weingarten und Wiesgründe auf, vordem Stubenthorin der Chleberlucken, in Mitterberg und Reinsperg.
XIAIl. Benedict Chelidonius, Muso-p hilus, aus dem Kloster St. Egyd zu Nürnberg,Ma.rS I. Historiograph und gekrönter Dichter, ver-trauter Freund und von ihm vielfach in Gesandtschaf-ten und andern Staatsgeschaften gebraucht, ein Bu-senfreund und Corrcspondent jener zwey unsterblichenNürnberger Albrecht Dürer j und des Kriegs-und Staatsmannes, Kunstfreundes und Geschichtschrei-bers W il ib a ld P i r k h e i m e r. Cochleus brachteBenedieren ins Pirkheiniersche Haus mit Georg Pa-latinus, Petrus Mosellanus, Franz Jrenicus undThomas Venatorius. — Seltsam, daß Benedier alsSchotkner Abt seinem Todfeinde Johann von Krem-nitz nachfolgte, der schon bey Sc. Egyd zu Nürnbergsein unfriedsamer Nebenbuhler gewesen war. Er wur-de eine der Zierden der Donaugesellschaft,(sorlnlitas ü-inukiana) jener einzigen aber in denTagen der Reformation bald wieder eingegangenenAkademie der Wissenschaften Wiens mitseinen Vorgängern und Nachfolgern in der Historio-graphenwürde, Manlius, Stabius, Sunt-heim und Cuspinian. — Abt Benedicts Ge-dichte wurden von Albrecht Dürer mit schonen Ku-pferstichen und Umrissen geziert. Viele davon sindGelegenheitsgedichte und darum von vorzüglichem ge-schichtlichen Werth, so ein allegorisches Singspiel,das: „den Kampf der Tugend mit den Lüsten" darstellteund in der Schottner - Schule vor Carln V. und seiner