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II. Jahrgang. II. Band.
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Die Burg. 4 »

selbst, das schöne Verhältniß der doppelten Breite zurLange erhielte.

Der Hof- oder Kaisergarten ist mit trefflicherBenützung des Terrains in Terrassen, Alleen undenglische Parlhien eingetheilt. Die Anschüttung desganzen Gartens betragt über den alten Graben 24Fuß, der ihn einschließende Rempart über eben den-selben, 40 Fuß. Die chehin im Paradiesgärlchen ge-standene equestre Bildsäule Franz's I-, Gemahls dergroßen Theresia, aus weichem Metall, vom vater-ländischen Künstler Balthasar M oll, ward auf einbesonders freundliches Plätzchen hierher übersetzt. Sieträgt auf der Vorderseite folgende Inschrift in goldnenBuchstaben:

Divi. Francisci. I. Rom. Jmp. Slatuae.Franciscus. I. Anst - . Imp. Avi. Opti. Maximi.Memoriam. Veneratos. Hunc. Locum. Optavit.Vt. In. Svorum. Conspectv. Semper. Esset.OCIO. IO. CCC. XIX.

Das große 410 Wienerfuß in der Fronte lange,Gewächshaus oder Wintergarten, ist der Hauptschmuckdes Kaisergartens. Es ist in Hinsicht seiner innernHöhe, dann seiner ästhetischen Verhältnisse, dermah»len einzig in seiner Art.

Die Fronte dieses Prachtgebäudes hat fünf Haupt-bestandtheile. Der Mitteltheil, nähmlich der Blu-mensaal, 78 Fuß lang, springt 4 Fuß aus die zweylinks und rechts angränzenden Glashäuser vor, wel-che an beyden Enden des Baues, durch zwey Conversa-tions-Salons, begränzt sind. Jedes dieser Glashäuser