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II. Jahrgang. II. Band.
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D'i e Burg. 47

trägt iZS/goo^Kubik-Klafter. Zur Herstellung derneuen Wallmauern, der Thore und Wachstuben-Fun-damente, des Theseus-Tempels, der Katakomben oderSouterrains derselben, aller Abzugskanäle und derbeyden Gitter-Fundamente, die den Kaiscrgarten undVolksgarren vom großen Paradeplatz sondern, wurdeni 3 ,ooo Kubik-Klafter Mauerwerk benöthigt. Die incararischem Marmor ausgeführte Gruppe des T h e-se u s, der den Centaur zu Boden geschleudert hat,mit der Linken ihn an der Kehle festhält und in derRechten die Keule des Periphetes schwingt, ihn zutodten, war von Napoleon, gleich nach seiner Krö-nung mit der eisernen Krone, bey dem verewigtenCanova für den Corso zu Mayland bestellt, undbereits i 8 o 5 angefangen worden. Andere wichtige Ar-beiten verzögerten indeß die gänzliche Vollendung bis1819.

Der Monarch selbst, während seiner Anwesenheitin Rom, gewann , das edle Werk seiner Hauptstadtund ordnete den äußerst schwierigen Transport. Aufder Achse nach Civicavechia verführt, wurde dieGruppe von dort nach Duccari überschissc, von dortzu Lande nach Earlstadc und wieder von dort, dieCulpa und S a v e abwärts, die D 0 n a u aber auf.warts nach Wien gebracht und im Frühfahr 162Z da-selbst aufgestellt, als der edle Bildner bereits in einebessere Welt übergegangen war.

Wien besitzt schon ein (und zwar nach Napo-leons Urtheil, das ausgezeichnetste) Kunstwerk Cano-vas, das im vorigen Hefte beschriebene Mausoläum