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der Erzherzoginn Christina, Gemahlinn des Her-zogs Alberi' von Sachsen-Teschen in der Augustiner-kirche. — Die Verschiedenheit des Gegenstandes unddie Verschiedenheit der Behandlung spricht laut fürCanovas Vielseitigkeit. Manche aus den LobrednernThorwaldsens glaubten, (so wie die Wilden,Menschenopfer für das Höchste halten), den AltarThorwaldsens nicht anders, als aus den Trümmernjenes von Canova errichten zu können und sprechendem Letztern alle Kühnheit der Composition und alleKraft in der Ausführung ab, ihm nur die Bildungsanfter und lieblicher Formen und eine butterweicheBehandlung des Marmors übrig lastend: ein Vor-warf, den hier der Uberwinder sowohl als der Über-wundene siegreich widerlegen. — Theseus Zorn hatwirklich etwas weit Übermenschliches und setzt uns injene Urzeit zurück, „wo die Himmlischen auf grünenFluren, oft mir Menschen Freud und Leid erfuhren," *)in die altergrauen Tage „jener Helden, von denenunS die Lieder melden, die zu der Götter Glanz undRuhm erhob das blinde Heidenthum, die reinigten vonUngeheuern, die Welt in kühnen Abenteuern," **) —eine hohe Meisterschaft in der Gestaltung des Körpersund des Antlitzes, wie im Faltenwürfe des Mantels.Beynahe noch vollendeter sind die vergeblichen Anstren-gungen des Centauren, das krampfhafte Wühlen derlinken Hand im Boden und der rechten in dem gewal-
•) X. SB. Schlegels Pygmalion.
Schillers Kampf mit dem Drachen.