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II. Jahrgang. II. Band.
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Die Burg. 4g

tigen Arm des Obsiegers, im anschaulichsten Gegen-satz mit den kraftlos niedergeworfenen Vorderfüßen,den Hinterfüßen und dem Rückleibe, die sich gewalt-sam, obgleich fruchtlos, noch zum letzten Widerstandemporzurichten streben.

Die ganze Gruppe mit dem Piedestal hat i6F,rßHohe, 12 Fuß Breite, die Figur des Theseus gFuß. — Ein halb kreisförmiges, mit Caissons gezier-tes Gewölbe, laßt das Licht von oben auf das colos-sale Standbild einfallen.

Das Gebäude selbst ist ein genaues Nachbild desvon Cimon dem Theseus geweihten Tempels zu Athen,nur die beyden Anticellen wurden wegen des Verhält-nisses des Tempels zum Garten, weggelassen. DieHöhe der, den Porticus umgebenden Säulen dorischeeOrdnung beträgt 17 1/2 Fuß, an den beyden langenSeicen sind 10, an den beyden kurzen 6 Säulen,—der Säulen unterer Diameter beträgt 5 i /4 Fuß, dieäußere Länge des Tempels 76, die Breite 43 Fuß,alles Forliftcations - Maß, das mit dem Pariser iden-tisch ist.

Nachdem die Fundamente auf den 2i Fuß tie-fen Horizont des alcen Grabens gelegt werden muß-ten , so wurde der hierdurch entstandene, aus einemhohen Gewölbe uncer der Cella und zwey Seicengän-gen unter dem Porticus bestehende Souterrain znpAufstellung verschiedener, innerhalb den weiten Mar-ken Österreichs ausgegrabener Denkmahle der Römer-welt: Urnen, Sarcophage, Aren, Büsten, Sta-tuen rc. bestimmt, zu denen man durch einen 46 Fußtl.Jahrg. Denkwürdigkeiten' 2 ' Bd. r- u. 3. Heft. 4