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II. Jahrgang. II. Band.
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Die Burg.

langen unterirdischen Gang gelangt. Ein vorzügliche-Augenmerk verdienen darunter : das Mithras Denk-mahl von Stipneusiedel und die meisten, im I.Jahrg.i.u.2.Hefr aufgeführten Denkmahle aus der Umge-gend von Carnunt und Vindobona; ein schönes Nach-bild der Gräber der Scipionen in Rom und ein wah-res: „unterirdisches römisches Österreich."

Der Tempel steht in einem Pappelhain. Eineignes kleines Gebäude zur Linken des Tempels, vomgroßen Eingang herüber umschließt den Eingang zurTreppe, die in die Calacomben hinunterführt.

So wie das Prachtgebäude des Theseus-Tempelsjeden Freund der Kunst und des classischen Alterthums,' mit Bewunderung durchdringt, so ist auch das gesell-schafcliche Vergnügen in diesem Garten nicht minderbedacht, an der Halbbastey zur Linken erhebt sich dasjüngere corkysche Caffehhaus, ein auf drey Stufenstehender, halbkreisförmiger, gedeckter Porticus auder äußern Seile von 22 jonischen Säulen getragen,an beyden Enden geziert mit auf zwey Eckpfeilern undzwey jonischen Säulen ruhenden Fronten und an derinnern Wand, milden Säulen gegenüberstehendenLesenen.

Die Höhe einer Säule betragt i 5 , der Diame-ter 1 1/2 Fuß. — Der innere Raum ist mit Tischenund Sitzen für ein zahlreiches Publicum versehen,die Zwischenraume der Säulen mit schönen hohenFenstern geschloffen, die Rückwand mit Spiegelnund mit den Ebenbildern beyder kaiserlichen Ma-jestäten geschmückt. — Der Plan des neuen Burg-