Der H o 5,
-L^iese Beziehung gehört eigentlich der Statistik deSösterreichischen Kaiserstaates an. Hier, in den Denk-würdigkeiten Wiens, wird nur so viel davon berührt,als nöthig ist, um dem Leser ins Gedächtniß zurück-zuführen, der Sitz welcher Behörden, die Bühne,welcher, (Volk und Dynastie als eine große Familiemit verjüngten Liebesbanden jedes Mahl wieder inni-ger umschlingender) Feyerlichkeiten, welcher dasbürgerliche Verdienst anerkennenden, das kriegerischeVerdienst ermunternden Ehrenbezeugungen,welcher, den uralten Glanz der erhabenen Herrscher-familie und so viele Triumphe oder durch unbeugsameStandhaftigkeit endlich doch überwundene Unglücks-tage zurückrufender E r i n n e r u n g e n, diese alteKaiserstadt, diese alte Kaiserburg sey!?
Zum Hofe und zum H o f st a at, gehören zu-vörderst die vier obersten Hofämter und die achtH o f d i c n st e, die G a r d e n, die sämmtlichen R i t-terorden, über dritthalbhundert wirkliche gehei-me Räthe und über stebenzehnhundert wirklicheKämmerer, dann der äußere Hofstaat, bey zwan-» zig k. k. Truchseße oder aulae regiae sarniliarea1l.2»hrg. Denkwürdigkeiten. 3 , Bd. l- Heft. i