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Der Hof.
und sechs wirkliche, vier unbesoldete und fünf suppli-rende Edelknaben.
Die vier obersten Hofämter sind: der ersteObersthofmeister (gegenwärtig Se. f. G. HerrFerdinand Fürst von Trautmannsdorf - Weinsberg) ;der Ob erst kämmerer (Se. Ex. Herr RudolphGraf Czernin zu Chudenitz); der O b e r sth o f m a r-schall (Se. Er. Herr Philipp Graf von Ortingen-Wallerstein); endlich der O b e rst st a l l m e i st e r (Se.Ep. Herr Johann Graf von Trautmannsdorf-Weins-berg).
Diese hohen Stellen treten als eigentlich strenggeschlossene H o f-Ämter, die der Person des Mo-narchen in allen Provinzen folgen und ihre Dienstebey Allerhöchstdenselben verrichten, erst ziemlich späthervor und natürlich in demselben Maße, als die schar-fen P r o v i n ci a l-Absonderungen mehr und mehrzurücktreten und das Band der Einheit, derenSymbol und Bindungsmittel überhaupt, nur dieDynastie ist, straffer angezogen wurde. — Bisdahin hatten meist die (in Österreich urkundlich bis indie Tage der friderieianischen gvldnen Bulle von n56und der in ein Herzogthum verwandelten Ostmark,urkundlich erweislichen) L a n d e s-Erbämter, den Hof-dienst versehen, nähmlich die österreichischen, die böh-mischen, die mährischen, die ungarischen, je nachdemder Monarch (ein Nahme, der ohnehin erst seitder bleibenden Vereinigung dieser Diademe aus demHaupte Ferdinands L i52ö, eine Bedeutung hat),in Österreich, Böhmen, Mähren oder Ungarn anwe-
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