6 Der Hof.
denträger der obersten Hofämter, seit dem westphäli-schen Frieden *).
Zum Stäbe des Obersthofmeisters gehören: —das Obersthofmeisteramt, die Herolde, die k. k. Hof-Capelle, die Hofärzte, die Hofstaatsbuchhaltung, dieHof-Mobilien-Direction mit den sämmtlichen Hofar-beitern und Künstlern, die Hofgärten-Direction, dasHofzahlamt; —• ferner die acht Hofdienste: i)der Ob erst küche »meiste r, (Se. Ex. Herr Joa-
-1 Folgendes waren seit dieser Epoche die k. k. ersten Oberst-hofmeister?
16»3 Maximilian Graf von Trautmannsdorf,der berühmte Unterhändler des Bundes mit Bayern,des Präger- und westphälischen Friedens.
1652 Fürst M. C. Dietrichstein.
1655 Fürst C. H. Auersberg.
1657 Fürst Johann P o r t i a.
<665 Fürst Wenzel Euseb Lobkowitz, vorher Kriegs- ^
prästdent.
1675 Graf Johann Lamberg.
1633 Grat Albrecht Ainzendorf,
163» Fürst Ferdinand Dietrichstein.
1693 Graf Ferdinand Harr ach, früher Bothscha/terIn Madrit, dann Oberststallineister.
1705 Feldmarsst^rll Fürst Salm.
1703 Graf Leopold Tpautson.
1712 Anton Florian Fürst von Liechtenstein.
1,7 2 t Fürst Leopold Trautson.
172» Graf Nudolph Sinzendorf F. M. L. ,
17»7 F. M. Joseph Lothar Graf von Königseck.
1753 Corsitz Graf von Uhlefeldt» 17»0 Großboth-schafter in Constantinopel, 17»2—1752 Haus- Hof-unb Staatskanzler.
1770 Johann Joseph Fürst Khevenhüller. x
1776 Fürst Joseph Schwarzenberg. 1
1783 Georg Adam Fürst Starhemberg. '
1307 Ferdinand Fürst von Traut Mannsdorf.
%