Band 
II. Jahrgang. III. Band.
Seite
CCCLXXXIII
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Urkundenkuch. CCCLXXXIlI

maister vnd Rath jufltitib an tarob fein, damit die Gerha-ben alles dos, so zu naüthail dem vngeuoglen Kindt ge-handelt, auch witerkert werde. Nnd damit die Eerhabendesster vleissiger hardlen, scllen Rurgeimaisier,rnd Rathalle Jar, der Nnuogtbaren linder ligenden Güter besücw-en lassen, damit die mit rleiß , gedarrt rnd rnterhalten.Lb aber in solcher beschäm «rsunden, das die Eerhabendarinnen schaden zugesehen, dieselben Gerhaben sollen kai-nes megs gedult werden, rnd ob den lindern ron Natteroder Mutter geltschulden gelassen wurden, rnd solch gelt-schulden nicht bezalt möchten werden, dann der Kinder li-gende Güter anzugreiffen, so sollen die Eerhaben solliüeGüter allwegen mit wissen rnd vergönnen, Nurgermaistersund Raths, rerkauffen, und sonst in kainon weg nit, ri dalsdann dauon die geltschulden bezolen. Mir ordnen auchinsonderhait, das kain persen in dem Statralh, kain Eer-hobschofft annomen noch verwalten solle, tonn sie sollendie sein, die ob den Eerhabschofften holten sollen, wie wirhierinnen crdnung gegeben, Aber das lassen wir zue, woain Natter in seinem Testament seilst Eerhaben setzet, urdt ainen auß dem Statrath darzue nemen wurde, so sollederselbe die Gerhabsücsst trewlichen versehen, rnd in dergestalt, wie hierinnen begriffen ist, Nnd wir binden auchhiemit allen Girhaben, mit dieser klaren Satzung ein, dassie weder durch sie, noch durch jemand andern jres Weg-kinds guet nachstellen, noch kaussweiß, oder oiniäerley an-dere weg, zu jren Handen bringen, oder damit rntrewlichhantle», das sie arel das ssstegkind zu xueiem ErbarnWesen anweisen, ohn Nurgerwaister rnd Statraths wisse»kain Heürat machen, sonder in allen fachen trewlichen hand-len, wie dann ain jeder Eerhab schuldig zuthuen ist.