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II. Jahrgang. III. Band.
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Kupfererklärung.

i hierin Meist«», ja selbst Erfinder war» im 9. Abschnitte

! der Lehre von der Goldschmiedekunst/ in seinen Tractaten han-

delt. Dieses Verfahren bestand darin, daß man über vorher ge-machte Modelle von Ton oder Erz, die Platten von Gold oder4 Silber trieb, die Figuren so theilweise aushämmerte und dann

^ die Stücke zusammenlöthete. Das kostbare Werk blieb seitdem

in dem königlichen Schatze, bis Carl IX. Franzens I. Enkel,dasselbe dem Erzherzoge Ferdinand verehrte« mit dessen NichteElisabeth, Kaiser Maxmilians II, Tochter» der König sichi 1570 vermählte» nachdem Ferdinand auf besonderes Ansuchen

des Königs, bey der Trauung zu Speyer durch Procuration, desBräutigams Stelle vertreten hatte. Sonderbar genug war dieseArbeit Cellinis, die er selbst für eine seiner gelungensten gehal-ten, srüherhin in Ambras fast unbeachtet geblieben und Goe-the selbst erwähnt nur eine Zeichnung des goldenen Salzfaßes,welche in der Florentinischen Zeichnungensammlung vorhanden^ gewesen.