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II. Jahrgang. IIII. Band.
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26 D i e Landstraße, die Weißgär ber,

von Hagg en müller verkauft, der aus dem Besi-tze von Erdberg, auch an einen großen Theil des Pra-ters, Ansprüche erhob, die jedoch bald ihre urkundli-che Widerlegung fanden und sein Andenken bey derGemeinde durch eine Stiftung für Arme verewigte.Wenige Tage vor dem Kriegsausbruche 180g verkauftees der Freyh. von Haggenmüller dem Fürsten Josephvon Lobkowitz, Herzog von Raudnitz und behieltsich nur auf seine Lebenslage, das herrschaftliche Schloß,den Garten und eine Praterwiese vor: Plätze, die1812 der Fürst Rasumowsky zur Vergrößerung sei-ner, von der Rauchfangkehrergaffe bis an die Donaureichenden und alle drey Gründe, Landstraße, Erd-berg und Weißgärber berührenden Anlagen erkaufte.Gleich nach Jahresfrist, am 21. Sept. 1810 erkaufteder Magistrat, Erdberg sammt Altlerchenfeld vorn Für-sten von Lobkowitz und ist jetzt Ortsobrigkeit daselbst.Einige Bezirke, z. B. Paulusgaffe, Schimmel-,Geld- und Hohlweggaffe sind zum B ü r g e r sp i t a l,einige in der Kirchen-, kleinen Ritter-, Klein- undRabengaffe zur Do m- Custodi e dienstbar und einegroße hieherige Strecke gegen St. Marp, der Pau-lusgrund, im Anbau begriffen. Einige Häuser inErdberg, z. B. Nr. 1 bis 20 Hauptstraße und Blu-mengaffe, liegen im uralten städtischen Burgfrieden.

Schon in alter Zerr war Erdberg in seinen nie-drigen Gegenden, dem Grimm des Stromes ausge-setzt. Die Überschwemmungen von > 644 / 1799 u»d) 8 u 3 drohten ein gänzliches Verderben. Jene von