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II. Jahrgang. IIII. Band.
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Erdberg und St. Nikola rc. 27

,78c), und 1768 standen ihnen zunächst, gin-gen aber dennoch ohne großes Unheil vorüber.

Das kaiserliche Jagd- oder Rüden Haus warschon unter Max I., der über die Jagd und Falkne-rey eigene Bücher schrieb im glänzendsten Zustande undgroße Vogelhäuser und Kaninchenberge damit verbun-den, worüber viele Urkunden vorhanden sind. So z. B.befiehlt Max i2. Oct. i 5 n von der tyrolischen VesteHeimfels aus, seinem Vice-Dom zu Wien, LorenzSaurer, den Vog l- und Kinig lwarter, Nik-las R 0 t in dem G a r t e n z u S t. Paulus, sammtRüdenhaus, Kinigl- und Voglwarterey,wieder einzusetzen und auf Lebenszeit unbeirrt darinzu belasten. Das fetzt noch so genannte Rüdenhaus,ein Überrest des alten und Eigenthum der bürgerlichenKüchengärtner, ist Nr. .864 in der Gärtnergaffe, wardnach der ersten türkischen Belagerung, bald wiedermir Mauern umfangen, der Wohnsitz der Jäger, dieSchießstätle, die Stallung für die englischen, fürdie Wind-, Leit- und Vorstehhunde. Sie mußten vonden Fleischhauern und Flecksiedern ernährt werden: eineuralte Dienstbarkeit, die nach der Erbauung des Lust-schlosses Schonbrunn, zum Theil auf den Hunds-thurm überging. Auch das Stift Klo sterne u-burg hatte die Obliegenheit, für den Hof Jagdhun-de zu erhalten: der Sage nach, zum Andenken, daßdurch ihrGebell der längst verlerne Schleyer der Mark-gräsinn Agnes wieder entdeckt und hiedurch zur Grün-dung der Canonie Neuburg der Anlaß gegeben wurde.