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mälben und Gebäuden aus den schönste» Anten der Griechische» undKomischen Kunst. Das Zeitalter der 'Antike sängt noch vor deinSllerander an und bort vor dem Konstantin auf. Unter den Antikensind vorzüglich folgende Statuen merkwürdig: Apollo, die Medi»ceische Venus, der Torso» Laokoon und der borg befischeFechter, welche nie aufboren werden, von jedem Maler und Bild-ner studirl und bewundert z» werden. Man bewundert an den Anti-ken die höchste Schönheit der menschlichen Gestalt, vorzüglich derKöpfe, und die glückliche Vereinigung der Nichtigkeit und Wahrheitdes Ausdrucks mit der Erhabenheit und Schönheit derselben. Ueberdie Antike lese man Winkelmanns Geschichte der Kunst, Lei-stn g s Laokoon verglichen mir H e r d e r s kritischen Wäldern, Hei n»sens Ardinghello und die Schriften des Herrn von Namdohr.
Antikritik, die, (a. d. Griech.) die Gegenbcurtheilung. Sieist in gelehrte» Zeitungen üblich, wenn ein Verfasser die Beurthei-lung seines Buchs wieder beurtheilt und widerlegt.
Anrilegomena sind bestrittene Schriften, deren Verfasser«ngewiß ist.
Antillen, die. Unter diesem Namen begreift man diejenigenInseln, welche an dem mittlern Theile von Amerika, ostwärts vonFlorida bis Terrafirma, liegen; sie heißen öfters auch im engernVerstände Westindien. Man theilt sie in die großen und indie kleinen. Die großen sind Cuba, Jamaika, Domingo undPortorico; die kleinen, welche auch Caraibische Inseln genannt wer-den , theilen sich in die eigentlichen Caraibischen Inseln, in die Ba-hama-oder Lucaiscben Inseln und in die Bermudlschey Inseln. Manvergleiche den Artikel Westindien.
Antinomie, die, (a. d. Griech.), der Streit der Gesetze,wenn zwei Gesetze mit einander streiten. Kant bedient sich diesesWorts, um den Streit zu bezeichnen, in welchen die Vernunft^wenn sie sich ohne Kritck, d. h. ohne Rücksicht auf ihre Schranken, inUntersuchung übersinnlicher Gegenstände einläßt, nothwendig mit sichselbst gerath.n muß.
Anri nous, ein junger schöner Mensch aus Vithynien, welchender Kaiser Hadrianus mehr als erlaubt war lieb gewann, und sich vondemieiblir auf seinen Reisen begleiten ließ. Er kam 132 nach ChristiGiburk rn Aegyptur durch den Aberglauben seines Prinzen umSLeben. Hadrian gianbre, es müsse sich ihm Jemand freiwillig zumOpfer bringen; er verlangte dieses von dem Antinous, und erhieltes. Der Kaiser ließ hernach aussprengen, Antinous sey in demNrl ertrunken, und verewigte überall durch Statüen und Denkmälerseinen Namen; man findet daher häufige Abbildungen, sowohl aufSteinen als auch als Statüe, von ihm. Der berühmte Antinousdi Belvedere. in welchem der höchste Ausdruck männlicher Schön-heit anzutreffen ist (diesem ewigen Studium der Künstler), ist jedochkein Antinous, i»ndcrn nach Einigen ein Meleager, nach Andern(Visconti im lVIusso Element.) ein Merkur. Er wurde ohne Armegefunden, und befindet sich im lVIuseo Llomenrino zu Rom; manbat diese Starüe auch kleiner nach dem Originale modellirt. Derunbegreiflich schöne Kopf des Antinous mit eingesetzten Augen zuMvndragonc bei Fraacati ist dermaßen unversehrt, daß er ganz neuaus der Hand des Künstlers gekommen zu seyn scheint, und von sohoher Kunst, daß man denselben nach dem Apollo und Laokoon setze»la»«. Eine der musterhaftesten Abhandlungen über diesen Gegen«