Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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Art Aru izi

ihre Grundsätze, und war einer der eifrigsten Vertheidiger der könig-lichen Vorrechte. Als er erfuhr, daß die Pariser einen Preis auf sei-nen Kopf gesetzt hatten, entzog er sich mit Hülfe der Nacht derWuth seiner Feinde, und gab das erste Zeichen zur Auswanderung,indem er sich mit seiner Familie nach Turin an den Hof seinesSchwiegervaters begab. 1790 hatte der Graf Artois zu Manruaeine Znsammenknnfr mit dem Kaiser Leopold, und 1791 begab ersich mit dem Marschall Broglie und dem Prinzen von Conde'nach Worms, was die Auswanderung einer großen Anzahl von Offi-ciers veranlagte. Er hielt sich einige Zeit bei Bonn auf, kam nachBrüssel, wo die Erzherzogin Marie Christine ibm zu EbrenFeste gab, und ging hierauf nach Wien, wo ihn der Kaiser auf dieausgezeichnetste Weise empfing. Er war in Pilnitz bei der Zusam-menkunft des Kaisers Leopold und des Königs von Preußen zuge-gen. Nach der Annähme der Konstitution von 1791 lud ihn Lud-wig XVI. ein, wieder an seinen ädvf zurüiszukehren, aber vergebens.Er befand sich in Koblenz nnd rüstete sich zum Kriege; bescheinigtefeine Weigerung in der Antwort an Ludwig XVI. und erließ eineheftige Proklamation gegen die Assemblee. Den 1. Januar 1792ward er von der ersten Gesetzgebung für klagfällig erklärt und den 19.Mar ward seine konstitutconsmäßige Pension von einer Million, dierbm als Bruder des Königs zukam, aufgehoben, und seine Apanage-renten wurden seinen Gläubigern Preis gegeben. Bei dem Eindrin-gen der feindlichen Truppen in die Champagne komwaudirte er einCorps Reiterei von Ausgewanderten. Nach Ludwigs XVl. Todeward er von seinem Bruder zum Generallieutenant des KönigreichsFrankreich ernannt. Der Gras Arcois ging hierauf nach Peters-burg, wo ihn Katharinc ll. mit vielem Glänze empfing. Bevorer das Cvrvs der Ausgewanderten verließ, schrieb er einen schmei-chelhaften Brief an den Marsckall Broglie, und schickte ihm seineMedaillen, Diamanten und den Degen seines Sohnes, um sie zuverkaufen und mit dem Gelde den nöthigsten Bedürfnissen abzuhel-fen. Z« Ende des Jabrcs 1794 sicherte ibm das Englische Gouver-nement eine Pension zu, und er schiffte sich den 26. Juli 179s inCurbaven nach London ein. Er ging hierauf 0» Bord einer Engli-schen Fregatte, die lange Zeit an den Französischen Küsten kreuzte,und den 24. September z» Jlc Die» unter dem Schutze der EskadredesCvminvdvre Warren landete, ging aber unverrichteter Sachenach Pvrtsmonth zurück und lebte von da an mehrere Jahre zuEdimburg auf dem Schlöffe der alten Könige von Schottland. Indem Feldzuae von 1799 sollte er in der Schweiz zur Condsschen Ar-mee, die aus dem Innern von Rußland anlangte, stoßen, erhieltaber noch vor seinem Abgänge die Nachricht, daß der Plan der zwei-ten Koalition gescheitert war. nnd blieb daher in London. Im Fe-bruar i8vo söhnte er sich mit den Kinder» des .Herzogs von Or-tean« aus, und erschien mit ihnen bei Hofe, wo der König ihneneme Audienz gab. J„> November >804 begab er sich nach Calmarrn Schwede», er harre dafflbst eine Ausammenkunst mit seinem Bru-der und seinem ältesten Sohne, der sich 1799 mit der Tochter Lud-wigs XVI. vermählt hatte» und kehrte hierauf nach London zurütk,wo er no» lebt.

, ArufpiceS, die, (im Singular der Arusper. Lat.) RömischePNc>ccr, welche aus den Eingeweiden des OpferviedeS und ähnlichenUmständen zukünftige Dinge vorhersagten. Vergl. Augur.

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