Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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B.

^ (Musik) bezeichnet unter den Klangstufen der diatonisch-chroma-tischen Tonleiter den, um einen kalben Ton erniedrigten Ton K.die kleine Terze zu g. die reine Quinte zu Man bedient sich aberdieses Buchstabens auch beider Vorzeichnung. cs. Versetzungs-zeichen). — Die Alten bezeichneten in ihrer Musik mit d diezweite Stufe ihres mit - anfangenden Tonsnstems, die einzige Stufebei ihnen, welche zwei um eine» halbe» Ton verschiedene, Saite«datte. Die niedrigere wurde mit dem kleinen d, die höhere mit einem,großen oder viereckten L. bezeichnet. '

L zeigt auf Französischem Gelde, dieMünz-Stabt Neue», aufPreußischem Br eslau an; VL. ist das Zeichen der Münz-StadtStrasburg.

Baake, Bake heißt bei der Seefahrt ei» gewisses Zeichen, wel-ches für die Schiffenden zur Nachricht dient, entweder wo Anfurtund Einfahrt ist, oder wo man eine Warnung vor Klippen oder ge-fährlichen Stellen geben will. Es bestehen solche Zeichen entwederin hohen Feuerzeichen, Wacht - und Leuchttbnrmen, welche an demStrande unterhalten werden, oder auf der See selbst in Tonnen anKetten oder andern Zeichen. Zn Unterhaltung dieser Einrichtungenwird auch von den Schiffenden ein gewisses Geld, Baken- oderLonnengeld,, entrichtet.

Baarrecht, war im Mittel - Alter die Gewohnheit einen, derals Mörder angeklagt oder verdächtig war, an die Bahre zu führen,auf welcher der Ermordete lag; fing bei dieser Berührung der Leich-nam an zu bluten, so ward der Angeklagte für schuldig erklärt.

Babel. Diese wegen ihrer vortrefflichen Briefe, welche denBriefen der Marquise von Sevigne' ,m die Seite gefetzt zu werdenverdienen, berühmte Französin wurde im I. 1640 geboren. Sieliebte die Wissenschaften, und war in ihrem siebzehnten Jahre fähig,denJuvenal zu übersetzen. Sie liebte den Dichter Boursa ulk, alleinihr Vater wollte sie an einen Herrn von Launai verheirathen; sieging hierauf ins Kloster, wo sie in ihrem vier oder fünf und zwan-zigsten Jahre starb.

Babeuf (Fran^ois Nvcl) geboren zu St. Quintin, wo seinVater ein alter Soldat war. Zn seiner Jugend war er Bedienter,dann Schreiber und wurde wegen Verfälschungen in Ketten und Bau-den gelegt, aber bei dem Anfange der Revolution zeigte er sich alswärmster Parteigänger. Er wurde zum Distrikts-Administrator von'Mvntdidicn ernannt, aber 1792 wegen eines groben Betruges aufzwei Jahre zu den Galeeren verurthcilt. Allein er entwich, »erklär-lich in Paris, wo er eine Flugschrift gegen die Jakobiner heraus gab,die den Titel führte: Du S^srsrae 6s äsxoxulstion oder la vio scIss Oim«, 6- c-rrisr. Bald änderte er sein System, nahm den viel-dedeutenden Namen Gracchus an, und gab ein von der niedernVolksklasse sehr vielgelesencs Blatt heraus, unter dem Titel: I-oTribun 6u ksupls, par kravebu» vabsuk. Seine abscheu-lichen Grundsätze, welche bloß auf Mord und Plünderung gerichtetwaren, zogen ihm in der Folge abermaligen Verhaft zu. Der üteOktbr. 1795 gab ihm jedoch die Freiheit wieder, welche er zu neuemUnfug misbrauchte, eine förmliche Verschwörung anspann, und des-wegen am Maii79ü aufs neue eingekerkert, und 1797 Z«m Tode