Band 
Erster Band. A bis Comparativ.
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17» Mab Bac

verdammt wurde. Er wollte der. Vollziehung seines Tvdesurtheilszu -vr kommen, allein die Stichs, Die er sich mit einem Stillet gegerden-hatte, waren-mchr.tohft.ch und so wurde-es den » 5 . Mai voll«zvK ».

- ,Bgbo (Franz Maria) geboren 1756 zu Ehrenbrcftstem, warProfessor der Aesthetik zu München und bat letzt daselbst die Aufsicht». er das königliche Theater. Richt unrühmlich btkanur ist er unteruns durch seine dramatischen Werke, die. wenn sie auch nicht zu denvollendete» gehören, doch von glücklichen Talenten ihres Urheberszeuge«. Selbst in denssn seiner frühern Stucke, welche nur allzusehrder bunten Reibe uuiuvkivirrer Scenen einer Haupt- und Staats-Action ähnliw sehe», ist doch Lebhaftigkeit der Imagination, kräfti-ges Gefühl, und natürlicher Beruf,(u dramatischen Arbeiten nichr zuverkennen. Eigents che'Epöche zu'machen, gelang ikni durch sei»Lrauevpielr Sero von Wrrtelsdach (r?82) nach Gvfthe's Götzdas erste Ricrcrschauspiel, welches eigentlich ausführbar war,und unt.r der großen Anzahl ausführbarer, die ihm folgten, weil sieModegeuhtnack, wurden, vorzüglich blieb. Späterhin versuchte derDichter mir Glück das bürgliche Schauspiel und es gelang ihm, in bseinem Bürger-Glück, Wahrheit, Einfachheit und Popularität sgenau in dem Grade zu treffen, in welchem sie ohne Aufopferung des !gutem Geschmacks, zur dramatischen Bearbeitung einer wahrhaft ge- -meiunntzlgen Idee gehören.

Babylon, die Gärten zu, die ältesten Gärten, die wirerwähnt finde». See werde» die schwebenden Gärten zu Babylon ge-nannt, da sie, nach den Alten, aus künstlichen, auf Pfeilern ruhen-den, tu verschiedene Absätze getheilten Erhöhungen bestanden, diemit Erdreich bedeckt, mir Bqumeu bepflanzt, und durch künstlich hin-auf geleitetes Wasser getränkt wurden. Man behauptet jedoch nichtohne Grund, daß diese Garten nichts als ein in mehrepe. Terrasse« ,abgethe.lter, mit Bäumen besetzter Hügel gewesen seyen, da dieGebend um Babylon eben war.

, Baccalaureus, der, (ehedem hei den Franzosen ein'Edel-mann,-der sich in Kriegsdienste.begab, aber nicht Vermögen genugbesä", eine Fahne zu fuhren); ein Titel, den man auf Universitätendenjenigen beilegt, welche die nächste Anwartschaft zur Doclorwürdehaben., Auch auf manchen Schule» heißen die unteren SchulherrenBaccalaurei.

Bacchanal, das, ein Fest des Bacchus. Es wurden unterden Gr echen dem Bacchus zu Ehren mehrere Feste unter verschiede-nen Namen gefeiert. In manche» Städten Griechenlands feiertendie ')selber das Bacchusfeft a.lle drei Jahre, wobei sie Thprsos (langeStäbe, die mir Weinreben umflochten waren) in den Händen trugen,und mit-der lebbaiteste», lautesten Begeisterung dem Bacchus Liedersaugen. Am feierlichsten wurden diese Bacchanalien zu Athen began-gen. Die größern Bacchusseste, wclckc l»> Frühjahr gefeiert wurden,heißen! Dsvnysia. Das Opfer des Bacchus bestand in einem Bock.Man gab in diesen Festen dem Volke allerlei Spiele, unp die Grie-chische Tr-gödie hat diesen Spielen ihren Ursprung zu danken. Dieausgelassenste Fröhlichkeit herrschte bei diescü Feste», man verklei-dete sich, stellte sich betrunken, und alles schrie wie rasend: EvoeDa cch e! Und eben diese Ausgelassenheit ist es, ohne welche, wieMvriL bemerkt, ein Bacchanal aufhören würde, ein. Gegenstandder Kunst zu seyn.