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Seine Züge sind voll Süßigkeit, aber die fröhliche Seele tritt nichtganz ins Gesicht. In einigen Statuen des Apollo ist die Bildungdesselben einem Bacchus kehr ähnlich; — in einer von dielen Gott-heiten wurden zuweilen beide verehrt, und einer wurde anstatt desandern genommen. — Als Verbreiter seiner Wohlthaten in derWell ist Bacchus mit einer Leopardcuhauc bekleidet; seinen Wa-gen ziehen Tiger, sein Kranz ist von (Lohen, Epheugnirhmdendienen ihm zu», Angel, und ,ein Zepter, der Thprsus, ist mit Epheuumwunden. — In der kurfürstlichen Gallerie zu Dresden finde! sicheine schone Statue des Bacchus. Von einem Franz. Meister hakman eine reizende Gruppe: Bacchus und Ariadne. Mehrere vortreff-liche Abbildungen des Bacchus auf geschnittenen Steinen hat HellLippert gesammelt.
Vacciocdi, (Felir Pascal), geboren den 18. Mai 1762 zuAjaccio in Korsika, «0 sein Vater Oberst war, ist Fürst von Lulkaund Piombinv, General, Senator »nd Officier der Ehrenlegion, warfrüh sckvn im Militärdienst, und damals Jnfanterieofficier, als erdie älteste Schwester Bonapartes, damaligen Oberbeseblshaders derItalienischen Armee, Prinzessin Eklse, heirathete. Er ward hicr-nus Oberster des 26. leichten Infanterieregiments, im Juni 1804Präsident des Wablkcllegiums vvm Ardennen-Departement und er-hielt die Anwartschaft zum Eintritt in den Erhaitungssenat. Den2>). November t8og ward er wirtliches Mitglied davon und Officierher Ehrenlegion. Da der Kaiser kurze Zeit darauf seiner Schwesterdas Fürsteulhum Piombinv geschenkt hatte, ward Bacciochi selbstSouverai«, und empfing aus den Händen des Kaisers in der Se-«atssitzuug vom 18. März 1805 zu gleicher Zeit das rothe Band.Er reiste wenige Tage daraus mit seiner Gemahlin nach Piombinvab, um von seinem Furstenlbume Besitz zu nehmen, und ward mitden Zeichen aller Bereitwilligkeit und Zuneigung empfangen. Denfolgenden 23. Juni ward er zum Fürsten von Lukka ernannt, wohl«er sich den 10. Juli mir seiner Gemahlin begab. Sie wurden bietebenfalls mir Pomp und Pracht aufgenommen, und ließen sich einigeTage darauf huldigen. Am 1. Mai i goü wurden die Länder vo»Mass« und Carrara als Französische Reichslehen und la Garffagnan«mit dem Fürstenthume Lukka vereinigt. Im Jahre rgoy ernannteKaiser Napoleon, den Fürsten zum Kommandanten der Truppen inLoskana. das mit Frankreich vereinigt wurde; secne Gemahlin Elistaber zur Generalgouvernante, mit dem Titel einer Großherzogin.Beide rcsidiren nun in Florenz.
Dach (Johann Sebastian), der größte unter den Deutschen Ton-künstlern dieses rn der musikalischen Literatur so berühmten Namens.Er wurde iü 85 zu Eiseuach geboren, und starb 1730. Er war an-fangs Organist zu Mühlhausen, nachher Kapellmeister zu Weimar,darauf zu Cvthen, und endlich Musikdirektor zu Leipzig. Er war derstärkste Clavier- und Orgelspieler, machte auf dem Pedal Läufe wiemit den Handen , und wußte während dcm Spielen die Register »»-merklich durch eruander zu ziehen. So groß er als Virtuose war, stgroß war er auch als Komponist; seine Glücke aber sind so schwer ge-fetzt, daß man selbst ein Virtuose seyn muß, um sie fehlerfrei zu spie-len. Vergl. Mozart. Seine Söhne sind: Wilhelm Friede-mann, geboren 1710 zu Weimar, starb mit dem Titel eines Hes-sen-Darmstädtischcn Kapellmeisters 1784 zu Berlin. Er war einerher größten und gelehrtesten Orgelspieler. Man hat von ihm die