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den erscheine«. Während der Proskription in der Schreckenszeit hielter sich verborgen und cvtkam ihr: einige Zeit vor dem i8. Frucridorsing er wieder die Akten der Apostel za schreiben an, und zeigte sichfortwährend als einen Feind der Resolution, der Direktoren undAnderen. Schon den 6. Februar 1797 äußerte er sich auf so einesonderbare Art über den damalige« Befieqer Italiens, General B»>„aparte, daß Lecointe-Pupraveaur vor der Tribune des Raths der5c« seinen Ankläger machte. Als Journalist war er mit in der De-portation vom 18. Fructidor begriffen, wußte aber sich derselben zuentziehen. Einige Mvnare nach dem 18 . Brümaire glaubte er vonneuem gegen die Konsnlarreqierunq schreiben zu können; man ließ ihn ^aber arrenre», und fand bei ihm mehrere Pamphlets gegen den er- >.sten Konsul. Er blieb zwei Jahre in Verhaft im Tempel, und wurde1802 in sein Departemenc geschickt uns unter die Aufsicht der Obrig-keiten gegeben.
Bartbelemy, Johann Jakob, am ro. Januar 1716 zu CafsiS,unweit Anbaune, in der ehemaligen Provence, gehören, erhielt einegute Erz chung. und wurde eine Zeitlang nach Marseille geschickt, umvon den Inneren znm geistlichen Stande vorbereitet zu werden. Bar- -khe!ein» fand aber 10 wenia Neigung zu dem letzter», daß er in lder Fv,ge alle Anträge zu geistschen Stellen ablehnte, nnd den Titel ,eines Abbe' bloß deswegen annahm, um anzuzeigen daß er z« diesem ^Stand gehörte. Er schätzte von Jugend auf das Studium der altenSprache», ivaar der ä testen orientalischen und der Alterthümer über- ^Haupt. Sem unermüdeter Fleiß und der Scharfsinn, womit er alle >Gegenstände der mühsamsten und trockensten Untersuchungen erforschte,setzte ibn bald in den Stand, den Gelehrten in di-icm Fache ganzneue Entdeckungen mltjMhcilen, unter welchen das palmprische Alpha-bet das er bekannt machte, eine vorzügliche Stelle behauptet. ImJahre 1747 wurde er ,chon Mitglied der Pariser Akademie der In-schriften, nachdem er bald nach seiner Ankunft in Paris (1744) demAufseher des königlichen Medaillenkabiners zum Gehülfen beigeselltworden war. Um eben diese Zeit machte er die Bekanntschaft desnachher so berühmten Ministers Ch Visenl, welcher eben im Be-griff stand, als Gesandter nach Rom abzugeben, und Barthclemy ein-lud. ibn dahin zu begleiten. Dieser, seit 175z Oberaufscher des M-dMenkabmets, nahm das Anerbieten an, und ging 175; nach Romab. Er durchwanderte ganz Italien, sammelte neue Schätze für Al-terthümer, und beschäftigte sich nach seiner Rückkehr mit gelehrtenArbeiten, uns mit der Einrichtung des ibm anvertrauten ^abinets,da» er mit einer sehr großen Anzahl kostbarer und seltener Medaillenverm bnc. Unter seiuen Privatarbeiten zeichnete sich keine dur» Ge-lehrsamkeit und schöne Darstellung so sehr aus, als die Reise desjungen Anacharsis nach Griechenland, an der er schon> 7 i? zu ardritcn anfing, und die erst dreißig Jahre später vollendetwurde. Bartbelemy selbst war bescheiden genug, dieses Werk eine un-behuifhche Kompilation zu nemnen, während alle geistreichen KöpftFrankreichs und des Aoslaudes dasselbe mit der größten Hochachtungauf,lahmen, und die glückliche Darstellungsgabe des Verfassers nicktgenug bewundern konnten, der die heterogenste« Theile des Griechi-schen Alterthums aus verschiedenen Epochen des Staats in ein ftichvnes Ganzes verwebt, und mit eben so viel Gelehrsamkeit alsGe,chmack verarbeitet hatte. Barthclemy, welcher noch in seinemAlter ein vollständiges Verzeichuiß des königlichen Medaiüenkabinet»